Tech-Ready: Innovation beschleunigen

Innovation schreitet schneller voran denn je: Um wettbewerbsfähig zu bleiben und die besten Autos anzubieten, ist es mehr als nur eine Notwendigkeit, die richtigen technologischen Entscheidungen zu treffen. Elektrifizierung und Software verändern bereits jetzt die Art und Weise, wie die Renault Group ihre Fahrzeuge entwickelt, sowie das Kundenerlebnis.

Für die Zukunft gerüstet zu sein bedeutet, dank innovativer Technologien und Dienstleistungen eine zugängliche, unkomplizierte und vertrauenerweckende Elektro- und Hybridmobilität anzubieten. Aus diesem Grund setzt futuREady auf Schlüsseltechnologien – jene, die das Automobil der Zukunft wirklich verändern werden: Plattformen, Elektrifizierung, Software und Digitalisierung sind die Stärken des Konzerns, um sich von der Konkurrenz abzuheben, seine Leistung zu verbessern und seinen langfristigen Erfolg zu sichern.

Diese klare Strategie basiert auf der Beherrschung der Kernkompetenzen der Renault Group und der Zusammenarbeit mit den besten Partnern. Dieser Ansatz sichert ihr die unverzichtbare technologische Unabhängigkeit und verschafft ihr eine führende Wettbewerbsposition, wodurch sie ihren Kunden Sorgenfreiheit und Fahrspaß garantiert.

Philippe BRUNET – Chief Technology Officer, Renault Group

„Unsere technische Strategie basiert auf der Beherrschung der Technologien, wobei wir das Fachwissen unserer Forschungs- und Entwicklungszentren sowie das unserer Partner und Lieferanten nutzen. Fahrzeugplattformen, Elektrifizierung, Elektronikarchitektur und Software sowie der digitale Bereich, zu dem auch die KI gehört, bilden die Grundlagen unserer technologischen Unabhängigkeit und unserer Wettbewerbsfähigkeit. Diese Strategie ist heute ‚future-ready‘ und sichert den Erfolg unseres Plans.“

Philippe Brunet

Chief Technology Officer, Renault Group

Ziel 1
Fahrzeugplattformen: Schaffung einer weltweiten Spitzenproduktpalette

Vor dem Hintergrund des Übergangs zur Elektromobilität und zum Software-Defined Vehicle (SDV) ist der Einsatz moderner und modularer Plattformen nicht mehr nur eine technische Entscheidung, sondern ein zentraler Hebel für Differenzierung, Rentabilität und Widerstandsfähigkeit im globalen Wettbewerb.

Die Renault Group beherrscht diese entscheidende Technologie perfekt und nimmt eine einzigartige Position ein:

  • weil er über eigene Plattformen verfügt
  • und sich zudem auf die Plattformen seiner Partner stützen kann, um an Flexibilität, Schnelligkeit und Kapazität zu gewinnen.

Alle im Rahmen von futuREady geplanten Personenkraftwagen werden auf vier Plattformen entwickelt.

  • RG EV Small – die Grundlage für den Erfolg beim „Auto des Jahres“ (COTY) 2025.
  • RG MP Small, eine marken- und antriebsartenübergreifende Plattform.
  • RG EA Medium, gemeinsam mit Geely für Märkte außerhalb Europas.
  • RG EV Medium 2.0. Eine neue modulare Elektroplattform. Dieses neue technologische „Juwel“ der Renault Group wird die Segmente B+ bis D abdecken und mit allen Fahrzeugkarosserietypen mit geringer oder hoher Bodenfreiheit kompatibel sein. Und vor allem wird sie die Reichweitenangst bei Elektrofahrzeugen beseitigen, indem sie im reinen Elektrobetrieb eine Reichweite von bis zu 750 km nach WLTP und mit einemRange Extender eine außergewöhnliche Reichweite von 1.400 km nach WLTP bietet!

Bei ihren Nutzfahrzeugen setzt die Renault Group auf spezielle Plattformen. Diese spezifischen Plattformen, die Modelle vom kleinsten Kangoo bis zum größten Master abdecken, sind für die künftige Elektrifizierung und die internationale Expansion von entscheidender Bedeutung.

Der für 2026 geplante Trafic E-Tech wird auf der neuen Plattform „RG EV Medium Van“ entwickelt, während ein neuer Pick-up mit einer Nutzlast von einer halben Tonne für Lateinamerika in Vorbereitung ist. Diese beiden Projekte stärken das weltweite Angebot des Konzerns im Bereich Nutzfahrzeuge.

Ziele für 2030

Die neue Plattform RG EV Medium 2.0:

  • bis zu 750 Kilometer WLTP-Reichweite im rein elektrischen Betrieb
  • bis zu 1.400 km WLTP-Reichweite mit einemRange Extender
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Ziel 2
Batterien: Verbesserung der Leistung

Nutzer von Elektrofahrzeugen verlangen eine größere Reichweite, schnelleres Aufladen und höhere Effizienz. Eine höhere Energiedichte führt direkt zu einer größeren Reichweite, einer leichteren Batterie und damit zu leistungsstärkeren Elektrofahrzeugen.

Wie bei ihrer gesamten, an den Kundenbedürfnissen orientierten Technologie-Roadmap konzentriert sich die Renault Group auf zwei Arten von Energiedichte.

  • Eine sogenannte „Hochleistungs“-Variante für Fahrzeuge mit hoher Leistung, wie beispielsweise die Modelle der Marke Alpine, oder fürFahrzeuge mit sehr großer Reichweite.
  • Ein sogenannter „erschwinglicher“ Zweig für Kleinwagen und Modelle mit Standardreichweite.

Bei beiden Technologien wird die Energiedichte um 10 bis 40 % steigen, wodurch sich die Reichweite der Fahrzeuge verlängert, ohne dass die Ladezeit darunter leidet.

Diese Entwicklungen gehen nicht zu Lasten der Sicherheit, da für alle diese neuen Batteriegenerationen garantiert wird, dass sie „keine thermische Ausbreitung“ zulassen – ein weiterer Beweis für das Engagement der Renault Group für Sicherheit, Zuverlässigkeit und das Vertrauen der Nutzer.

Ziele für 2030

  • Fahrzeuge der Segmente A und B bleiben bei 400 V mit einer Schnellladezeit von 20 Minuten.
  • Fahrzeuge der Segmente C und D werden bis 2028 auf 800 V umgestellt, wobei die Schnellladezeit bis 2030 auf bis zu 10 Minuten verkürzt werden soll. Diese Leistungsdaten basieren auf den Kapazitäten des europäischen Stromnetzes, wie es bis zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich ausgebaut und verfügbar sein wird.

Ziel 3
Antrieb: eine Multi-Energie-Strategie

Die Renault Group wird sich auch weiterhin auf ihre doppelte Kompetenz in den Bereichen Elektro- und Hybridantriebe stützen, und zwar auf allen Märkten.

Elektroantriebe

Die Strategie im Bereich der Elektromotoren stützt sich auf zwei Säulen und eine ausgewogene Sichtweise auf die Mobilitätsbedürfnisse:

  • Motoren mit mittlerer Leistung, die für den Stadt- oder Vorortverkehr bestimmt sind;
  • Motoren mit hoher Leistung, bei denen die Reichweite entscheidend ist.

Im Rahmen dieser zweiten Säule entwickelt der Konzern seine dritte Generation von Elektromotoren (EESM) mit gewickeltem Rotor und ohne Seltene Erden. Dieser 275 ch starke Elektromotor, der in Versionen mit Front- und Heckantrieb erhältlich sein wird, wird mit einer innovativen und skalierbaren 7-in-1-Leistungselektronik ausgestattet sein, die auf einer 800-V-Architektur basiert. Er wird intern entwickelt und produziert, was die technologische Führungsposition und die industrielle Souveränität des Konzerns festigt.

Elektromotor der 3. Generation (EESM)

Hybridantriebe

Die Renault Group zeichnet sich durch ihren Hybridantrieb aus, der aufgrund seiner Fahrleistung und Energieeffizienz als zweitbester auf dem Markt gilt.

Der Konzern treibt daher den Ausbau seiner E-Tech-Technologie über das Jahr 2030 hinaus fort und dehnt den Einsatz auch außerhalb Europas aus.

Mit dieser Multi-Energie-Strategie trägt die Renault Group zur Dekarbonisierung bei und beherrscht gleichzeitig die Risiken: Angesichts einer langsamer als erwartet verlaufenden Einführung von Elektrofahrzeugen ist der Hybridantrieb ein wirkungsvolles Instrument für den Übergang: Er entspricht der Nachfrage und ermöglicht Investitionen in Elektrifizierung, Innovation und Software.

Ziele für 2030

Elektrofahrzeuge

  • Ein Elektromotor der dritten Generation mit 275 Pferdestärken, einem auf der Autobahn auf 93 % gesteigerten Wirkungsgrad und einer um 25 % höheren Leistung.

Hybridfahrzeuge

  • Ausweitung der E-Tech-Technologie weltweit mit neuen Varianten unter 150 ch.

Ziel 4
Software und Elektronik: Das Zeitalter der intelligenten Autos mit dem SDV!

Mit futuREady verfolgt die Renault Group einen Ansatz der Vereinfachung und Standardisierung.

Künftig wird sich der Konzern auf zwei sich ergänzende Elektronikarchitekturen stützen.

  • Eine bewährte, nach Bereichen gegliederteArchitektur, die optimiert wurde, um noch wettbewerbsfähiger und robuster zu sein. Bei dieser Architektur werden die Informationen an mehrere, nach Bereichen verteilte Steuergeräte weitergeleitet. Beispiele: Antriebsstrang, Fahrwerk, ADAS, Karosserie, …
  • Eine innovativeSDV-Architektur (Software-Defined Vehicle), die sowohl „zentralisiert“ als auch „zonenbasiert“ ist. Mit dieser Architektur bricht eine neue Ära der Entwicklung an: eine schnellere Markteinführung von Funktionen, erhöhte Agilität und beispiellose Skalierbarkeit. Mit dem SDV wird die Anzahl der Steuergeräte reduziert, sodass nur noch zwei Supercomputer übrig bleiben (zentralisiert). Zwei „Gehirne“ sozusagen, die sich „Arbeitsbereiche“ (zonal) wie Sicherheit oder die Mensch-Maschine-Schnittstelle aufteilen. Die Reduzierung der Anzahl der Steuergeräte bedeutet weniger Kabel, einen schnelleren Datenaustausch und einen geringeren Energieverbrauch.
SDV 2026

Das SDV der Renault Group stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Automobilindustrie dar.

Es wird das erste europäische SDV sein, das 2026 auf den Markt kommt, und es wird das erste auf Android basierende Fahrzeugbetriebssystem sein, das in Zusammenarbeit mit Google entwickelt wurde.

Dank der Skalierbarkeit und Flexibilität der SDV-Architektur erfolgt der Großteil der Updates aus der Ferne (Over-the-Air, FOTA), wodurch sich die Zeit bis zur Markteinführung neuer Funktionen halbiert.

Und der Konzern bereitet bereits den nächsten Schritt vor: KI-gesteuerte Fahrzeuge! Er wird die Integration künstlicher Intelligenz in seine Produkte weiter vorantreiben.

  • In den Anwendungen, wobei die Zeit bis zur Einführung neuer Funktionen um weitere drei Monate verkürzt wird.
  • Und noch mehr, um den Weg für das „intelligente Auto“ zu ebnen, beispielsweise mit Anwendungen für ADAS und das Fahrwerk.

Ziel für 2030

  • Mit dem SDV erfolgen 90 % der Updates per Fernzugriff

Ziel 5
Futurama: Innovation für die Zukunft vorantreiben

Um seine Vision vom intelligenten Auto zu verwirklichen, treibt die Renault Group die Entwicklung der Technologien von morgen aktiv voran. Genau das ist die Aufgabe des Programms „Futurama“, das alle Innovationen des Unternehmens bündelt.

Vor diesem Hintergrund und in enger Verbindung mit dem von IA definierten Fahrzeug lotet die Renault Group die neuen Grenzen der Automobiltechnologie aus:

  • vollelektronische Lenk- und Bremssysteme ohne mechanische Verbindung („Steering & Braking by Wire“),
  • aktive Fahrwerke, die sich an die Straßenverhältnisse anpassen,
  • fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS der Stufe 3)
  • ein intelligenter Innenraum,
  • Sicherheit, getreu dem seit langem von der Renault Group verfolgten „Human First“-Ansatz.

Der Konzern arbeitet zudem an Radmotoren, einer vielversprechenden Technologie, die die Architektur und die Integration von Fahrzeugen grundlegend verändern und neue Perspektiven in Bezug auf Design, Raumangebot und Leistung eröffnen könnte.

Und schließlich die Batterien der Zukunft: kobaltfreie Kathoden und Lithium-Metall-Anoden, um Festkörperbatterien zu entwickeln. Festkörperbatterien ermöglichen Elektrofahrzeuge mit noch größerer Reichweite, noch mehr Sicherheit und noch schnellerem Ladevorgang. Damit wird ein neuer Standard für die Elektromobilität gesetzt.

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Häufig gestellte Fragen

Bei der Renault Group bildet eine Fahrzeugplattform die gemeinsame technische Grundlage für die Entwicklung mehrerer Modelle verschiedener Marken und Segmente. Sie umfasst das Fahrwerk, die wichtigsten Strukturkomponenten, die Konfiguration des Antriebsstrangs sowie zunehmend auch die Elektro-, Elektronik- und Softwarearchitektur. Sie ist die moderne Basis, die es dem Konzern ermöglicht, eine breite Modellpalette effizient und in großem Maßstab zu entwickeln.