Jean-Dominique Senard besucht das technische Herzstück der Nutzfahrzeugentwicklung der Renault Group
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„Nutzfahrzeuge haben innerhalb des Renault Group und der Allianz eine absolut fantastische Zukunft“, erklärte Jean-Dominique Senard bei seiner Ankunft am Renault-Standort in Villiers-Saint-Frédéric. Am 19. Dezember 2019 würdigte der Präsident des Renault Group in Begleitung von Denis le Vot, Direktor der Renault-Nissan-Allianz für Nutzfahrzeuge, die Leidenschaft und das Know-how der Ingenieurteams und erinnerte daran, dass dieser für den Renault Group strategisch wichtige Geschäftsbereich auch das Ergebnis fruchtbarer Partnerschaften und wertvoller Kooperationen sei.
VON DER RENAULT GROUP
Der Standort Villiers-Saint-Frédéric in Frankreich, im Departement Yvelines, vereint alle Kompetenzen, die für die Entwicklung eines Nutzfahrzeugs erforderlich sind: Produktanalyse und -konzeption, Entwicklung und Einführung des industriellen Fertigungsprozesses, Prototypenbau, Berechnungen, Modellbau, Feinabstimmung, Tests und Validierungen.
Auf dem Markt für Nutzfahrzeuge hat es die Gruppe verstanden, ihre enorme Innovationskraft in den Dienst der Kundenzufriedenheit und des Markenimages von Renault zu stellen.
Jean-Dominique Senard
Die Ingenieurteams sind dafür zuständig, die Produktpalette weiterzuentwickeln und die Herausforderungen zu meistern, die sich aus den neuen Erwartungen gewerblicher Kunden und der Mobilität der Zukunft ergeben. Um die Markteinführung hochwertiger Fahrzeuge erfolgreich zu gestalten, begleiten die Ingenieurteams die Projekte bis in die Fertigungswerke.
Ob Akustik, Sicherheit, Ergonomie, Aerodynamik oder thermischer Komfort – nichts wird dem Zufall überlassen. Derzeitige Entwicklungen konzentrieren sich insbesondere auf den Ausbau der Palette an Elektro-Nutzfahrzeugen. Nach dem Kangoo Z.E. im Jahr 2011 und dem Master Z.E. im Jahr 2018 führt die Renault Group nun Wasserstoff in ihre Nutzfahrzeugpalette ein. Wir haben den Kangoo Z.E. Hydrogen Ende 2019 auf den Markt gebracht und bereiten uns darauf vor, den Master Z.E. Hydrogen im Jahr 2020 auf den Markt zu bringen.
Die Division Nutzfahrzeuge (DVU) beschäftigt weltweit 12.000 Mitarbeiter und ist eine der tragenden Säulen der Allianz. Die Teams in Villiers-Saint-Frédéric arbeiten eng mit den weltweiten Entwicklungszentren des Renault Group und von Nissan zusammen. Dies gilt insbesondere für den Standort Renault Technology Americas (RTA) in Argentinien und den Standort der Renault Brilliance Jinbei Automotive Company (RBJAC) in China.
Die Zusammenarbeit mit Daimler war besonders erfolgreich. Daimler hat uns von seinem konsequenten und beständigen Qualitätsansatz profitieren lassen. Im Gegenzug haben wir ihnen unser Know-how und unsere Fertigungskapazitäten zu wettbewerbsfähigen Kosten zur Verfügung gestellt. Ich danke allen Mitarbeitern in Villiers-Saint-Frédéric für diesen Erfolg. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir diese Partnerschaft, deren Potenzial enorm ist, weiter ausbauen müssen.
Jean-Dominique Senard
Der Erfolg der gemeinsamen Entwicklungen mit Daimler, Fiat, Opel und Nissan ist ein Beweis für die herausragende Kompetenz des Standorts Villiers-Saint-Frédéric bei der Differenzierung und Einbeziehung der Anforderungen der Partner. Derzeit arbeiten die Allianz und Daimler gemeinsam an 13 Projekten. Diese Zusammenarbeit führte insbesondere dazu, dass der Mercedes Citan seit 2012 im Renault-Werk in Maubeuge hergestellt wird und 2018 der 1.3-TCe-Motor auf den Markt kam, der unter anderem im Renault Scénic und in der Mercedes A-Klasse verbaut wird.
Jean-Dominique Senard freute sich sehr über den Besuch und schloss seine Rede mit folgenden ermutigenden Worten:
Renault ist ein sehr großer Konzern. Seine Stärke liegt in der Leidenschaft seiner Mitarbeiter und seinen technologischen Fähigkeiten. Das sind erhebliche Vorteile, die nur darauf warten, zum Tragen zu kommen, und die es zu nutzen gilt.