Wie lädt man sein Elektroauto auf der Autobahn auf?

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Das europäische Autobahnnetz verfügt über immer mehr Schnell- und Ultraschnellladestationen für Elektrofahrzeuge.

von der Renault Group

Mit einem Elektroauto durch Europa fahren: Oder wie der Traum dank des Ausbaus der Schnell- und Ultraschnellladestationen auf den europäischen Autobahnen Wirklichkeit wird. Darüber hinaus können dank dieser neuen Infrastruktur auch viele Autofahrer, die täglich kurze Autobahnstrecken zurücklegen, ihr Elektrofahrzeug schnell aufladen. Diese neuen Ladestationen sind ein wesentlicher Hebel für den Ausbau der Elektromobilität.

Im Jahr 2018 gab es auf den Autobahnen in Europa 2.550 Schnellladestationen und mehr als 5.000 Ladegeräte vom Typ CCS (Combo-Stecker), was im Durchschnitt etwa einer Ladestation alle 60 km entspricht. Im Jahr 2020 werden an den Autobahnraststätten zusätzlich 1.000 neue ultraschnelle Ladestationen – mit einer Leistung von 150 bis 350 kW – zur Verfügung stehen, wodurch herkömmliche Tankstellen ihre Attraktivität steigern können, indem sie zu „Multi-Energie-Stationen“ werden.

Das Aufladen eines Elektroautos auf der Autobahn: Wie viel kostet das?

Die Preise variieren je nach Ausstattung und je nachdem, ob man eine Abokarte besitzt oder nicht. In der Regel liegen sie jedoch in Frankreich nicht über 10 Euro für 30 Minuten Ladezeit.
Beispielsweise erreicht der neue Renault ZOE mit seiner Combo-CCS-Steckdose, die eine Gleichstrom-Schnellladung mit bis zu 50 kW ermöglicht, in 30 Minuten eine Reichweite von etwa 150 km.
Ein ultraschnelles Laden kann hingegen in nordeuropäischen Ländern bis zu 20 Euro pro halbe Stunde kosten.

Um die Standorte der Ladestationen und deren Verfügbarkeitzu erfahren, gibt es zahlreiche Smartphone-Apps, wie zum Beispiel MY Renault. Auch vernetzte Navigationssysteme und Routenplaner können diesen Service anbieten, der sehr praktisch ist, um eine lange Fahrt mit Ihrem Elektroauto ganz entspannt zu planen.

Gut zu wissen: Zwar funktionieren viele Schnellladestationen mit einer Abonnementkarte, doch meist lassen sie sich auch über Zugangscodes nutzen, die an Tankstellen als Ticket erhältlich sind, oder einfach mit einer Bankkarte.

Die Automobilhersteller und die Europäische Kommission unterstützen den Ausbau von Ladestationen auf Autobahnen

Renault, Marktführer im Bereich der Elektromobilität in Europa, unterstützt gemeinsam mit anderen Akteuren dieses Ökosystems acht Großprojekte zum Aufbau von Schnellladenetzwerken auf Autobahnen. Dazu gehören das Programm „Corri-Door“, das in Frankreich von Izivia, einer Tochtergesellschaft von EDF, umgesetzt wird, „EVA+“, das von Enel in Italien und Österreich entwickelt wurde, sowie „IRVE“, das von Ibil in Spanien und Portugal installiert wird. Andere Projekte wie E-VIA FLEX E (Italien, Frankreich, Spanien) oder FAST-E (Deutschland, Belgien und Osteuropa) werden ebenfalls von der Europäischen Kommission im Rahmen ihres Programms „Connecting Europe Facility“ gefördert. Auch die Behörden einiger Länder (Vereinigtes Königreich, Norwegen, Schweiz) tätigen derzeit Investitionen.

Dank des Ausbaus des Ladestationsnetzes an den Autobahnen ist es heute möglich, mit einem Elektrofahrzeug durch Europa zu fahren oder einfach von einer leistungsstarken Infrastruktur in der Nähe des eigenen Wohnorts zu profitieren, was den Alltag erheblich erleichtert.

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