Elektrobatterien für die stationäre Speicherung
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Die stationäre Speicherung steht im Mittelpunkt der Umweltproblematik und ermöglicht es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung zu erhöhen. Ob im privaten Bereich oder im Rahmen größerer Projekte – Elektroauto-Batterien, die nicht mehr für den Einsatz in Fahrzeugen vorgesehen sind, werden für den Aufbau von Energiespeicherinfrastrukturen genutzt.
von der Renault Group
Vor dem Hintergrund des Ausbaus erneuerbarer Energien stellt die Schaffung intelligenter Infrastrukturen und Systeme, die Strom speichern und bei hoher Netzauslastung wieder abgeben können, eine große Herausforderung dar.
Die Nutzung von Elektroautobatterien im „Zweitleben“ – also wenn sie für den Einsatz im Auto nicht mehr optimal geeignet sind – ist ein Ansatz für die Energiespeicherung. Selbst im Zweitleben verfügen Elektroautobatterien noch über eine ausreichende Kapazität für die stationäre Speicherung (75 % ihrer ursprünglichen Kapazität).
Stationäre Speicherung: Ein zweites Leben für Elektrofahrzeugbatterien
Bei Privathaushalten, die an Photovoltaikanlagen angeschlossen sind, ermöglichen stationäre Heimspeichersysteme – bestehend aus Batterien von Elektrofahrzeugen – die Speicherung der tagsüber erzeugten Energie, wenn die Sonne scheint und der Bedarf gering ist. Diese kohlenstoffarme Energie kann dann im Haushalt wiederverwendet werden, wenn das Netz stärker ausgelastet ist.
In größerem Maßstab tragen Projekte wiedas „Advanced Battery Storage System“ (ABS) ebenfalls dazu bei, den Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung zu erhöhen – und zwar durch den Einsatz von „Second-Life“-Batterien, die in Containern untergebracht sind. Die Herausforderung besteht darin, das Gleichgewicht zwischen Stromangebot und -nachfrage aufrechtzuerhalten und gleichzeitig auf erneuerbare Energiequellen mit schwankender Erzeugung wie Solar- und Windenergie zurückzugreifen.
Das ABS ermöglicht es, Schwankungen zwischen Verbrauch und Erzeugung auszugleichen, indem die zuvor in Second-Life-Batterien gespeicherte Energie zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder ins Netz eingespeist wird. Dank dieses Ausgleichs in Echtzeit trägt ein solches System zum reibungslosen Betrieb des Stromnetzes bei.
