Der neue Clio: Die Entwicklungsingenieure meistern die Herausforderungen im Hintergrund
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Bei einem neuen Modell gibt es die Arbeit, die man sieht, und die Arbeit im Hintergrund, die nicht weniger wichtig ist. Das Außendesign eines Fahrzeugs, seine Innenausstattung, seine Ausstattungsmerkmale, seine Motorisierungen usw.: Nichts davon wäre realisierbar oder umsetzbar ohne die Meisterleistungen, die Ingenieure bei der Entwicklung spezifischer Bauteile vollbringen. Und doch… Erläuterungen im Video am Beispiel des neuen Clio.
VON DER RENAULT GROUP
Ein weiterentwickeltes Außendesign, eine echte Revolution im Innenraum, Fahrassistenzsysteme auf höchstem Niveau und große Neuerungen unter der Motorhaube – darunter ein brandneuer TCe-100-Motor, der aus den Synergien der Allianz hervorgegangen ist, sowie ein innovanter E-TECH-Hybridantrieb, der hier erstmals zum Einsatz kommt: Das sind die wichtigsten Merkmale, die den Charakter des neuen Clio zusammenfassen, der seit einigen Wochen auf dem Markt ist.
Doch damit die Designer, die Innenraum-Spezialisten oder auch die Motorenentwickler ihr Talent bei der Konzeption und Entwicklung dieses Modells entfalten konnten, mussten Ingenieure zuvor zahlreiche Herausforderungen meistern. Manchmal handelte es sich dabei um kleine Details, die man sich kaum vorstellen kann, die aber jedes für sich dazu beitragen, das Endergebnis zu erreichen.
Hier sind vier Beispiele – in Videos veranschaulicht –, bei denen unsere Entwicklungsteams diese Herausforderungen hervorragend gemeistert haben.
Die Herausforderung der Plattform
Der neue Clio war das erste Modell, das auf der CMF-B-Plattform der Allianz basierte, die speziell für die Integration von Elektrifizierungstechnologien für Motoren und fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen entwickelt wurde, die den Weg zum autonomen Fahren ebnen. „Eine enorme technische und technologische Herausforderung“, die es zu meistern galt, ohne dabei Kompromisse bei Komfort, Fahrgefühl und Gewicht einzugehen. Den ersten Rückmeldungen der Presse und der Kunden zufolge ist dies ein echter Erfolg.
Die Herausforderung bei den Sitzen
Die Vordersitze des neuen Clio sorgen durch ihre Formgebung nicht nur für mehr Beinfreiheit für die Fondpassagiere. Sie sind zudem leichter als die der Vorgängergeneration und bieten den Insassen bei einem Heckaufprall besseren Schutz. Dies erforderte modernste Entwicklungsarbeit am Rahmen, insbesondere durch den Einsatz von Stahl mit sehr hoher Streckgrenze. Natürlich ohne dabei die einfache Handhabung und Verstellbarkeit zu beeinträchtigen.
Die Herausforderung des Harnstofftanks
Die neuen 1.5 Blue dCi-Dieselmotoren der neuen Clio-Baureihe sind mit der SCR-Abgasreinigungstechnologie (Selective Catalytic Reduction) ausgestattet. Diese Technologie arbeitet mit einer Lösung auf Harnstoffbasis (der Flüssigkeit „AdBlue“) und reduziert die Stickstoffdioxid-Emissionen (NOx) um bis zu 85 %, indem sie diese in Stickstoff und Wasser umwandelt. Daher musste im Heck des Fahrzeugs ein Harnstofftank integriert werden, den es zuvor nicht gab – ohne die Plattform zu verändern oder den Kofferraum zu verkleinern. Eine gelungene Herausforderung, denn mit 391 Litern verfügt der neue Clio über das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse.
Die Herausforderung der Kraftstoffpumpe
Kann man sich vorstellen, dass ein so kleines und einfaches Bauteil wie die Kraftstoffpumpe (die den Kraftstoff vom Tank zum Motor befördert) optimiert werden kann, um die Effizienz eines Fahrzeugs zu steigern? Genau das ist jedoch beim neuen Clio geschehen. Unseren Ingenieuren ist es gelungen, einen bisher externen Steuergerät trotz der kompakten Bauweise dieses Bauteils direkt in die Pumpe zu integrieren. Und durch die Vereinfachung der elektronischen Komponenten konnten sie zudem die Kosten senken. Bravo!