Alles, was Sie über das Aufladen des Renault ZOE wissen müssen
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Der Renault ZOE gehört zu den am weitesten verbreiteten Elektrofahrzeugen in Europa und vereint Leistung mit Alltagstauglichkeit. Seine Ladeeigenschaften – sowohl hinsichtlich der kompatiblen Steckdosen als auch der verfügbaren Ladestationen – machen ihn zu einer vielseitigen Lösung. Hier erfahren Sie, wie Sie die Batterie im Alltag aufladen können.
VON DER RENAULT GROUP
Die Ladeeigenschaften des Renault ZOE
Der aktuelle Renault ZOE wird mit einer Z.E. 50-Batterie mit einer Kapazität von 52 Kilowattstunden ausgeliefert, was einer Reichweite von 395 Kilometern (WLTP*) entspricht. Hinter dem Rhombus-Emblem des Elektroautos verbirgt sich eine Combo-CCS-Buchse (optional), die die Kompatibilität des Fahrzeugs mit den leistungsstärksten Ladestationen Europas gewährleistet, wie beispielsweise den Schnell- und Ultraschnellladestationen an Autobahnen, sowie eine Typ-2-Buchse für herkömmliche Ladeinfrastrukturen.
Welche Ladestation eignet sich zum Aufladen des Renault ZOE?
Der CCS-Combo-Stecker lässt sich an die an Autobahn-Ladestationen vorhandenen Gleichstromanschlüsse anschließen und ermöglicht so eine Ladezeit in Rekordzeit (150 Kilometer Reichweite in 30 Minuten** an einer Schnellladestation – Leistung von mindestens 50 Kilowatt). Die Typ-2-Steckdose dient zum Aufladen der Batterie des Renault ZOE an zahlreichen öffentlichen (und privaten) Ladestationen, insbesondere mit 22 Kilowatt (Wechselstrom), wo der Ladevorgang optimiert ist, sowie an anderen gängigen Ladestandards, beispielsweise auf Firmenparkplätzen, in Einkaufszentren oder auf kommunalen Parkplätzen. Schließlich kann sie auch zu Hause über Wallboxen oder Green’Up-Steckdosen genutzt werden.
Wie schließt man einen Renault ZOE an und trennt ihn wieder vom Stromnetz?
Das Caméléon®-Ladegerät für den Renault ZOE (mit integriertem Typ-2-Stecker) ermöglicht das Laden sowohl an privaten Wallboxen als auch an öffentlichen Ladestationen mit seinem Typ-2-Kabel – Typ-2-Kabel an privaten Wallboxen und öffentlichen Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 22 kW aufladen sowie über Haushaltssteckdosen oder verstärkte Steckdosen vom Typ Green’Up mit dem Flexicharger-Kabel bei einer Leistung von 2 bis 3,7 kW. Es wird empfohlen, das Kabel zunächst an die Ladestation anzuschließen und dann das Fahrzeug daran anzuschließen; beim Trennen der Verbindung sollte die Reihenfolge umgekehrt sein.
Der ZOE lässt sich auch an Schnellladestationen aufladen: Das an der Ladestation befestigte Kabel wird direkt an die Combo-CCS-Buchse des Fahrzeugs angeschlossen.
Wie lädt man den Renault ZOE zu Hause auf?
Für Privatpersonen, die auf Elektrofahrzeuge umsteigen möchten, ist es nach wie vor sehr hilfreich, die Lademöglichkeiten zu Hause zu kennen. Denn die Zahlen zeigen, dass der Großteil der Ladevorgänge dort stattfindet, um die Reichweite täglich wieder aufzufüllen.
Welchen Stecker braucht man, um den Renault ZOE zu Hause aufzuladen?
Es gibt drei Möglichkeiten, den Renault ZOE zu Hause aufzuladen. Die erste ist ganz einfach die herkömmliche Haushaltssteckdose. Aufgrund ihrer begrenzten Leistung dauert der Ladevorgang jedoch relativ lange (mehr als 24 Stunden für eine vollständige Aufladung), weshalb diese Option bei zu alten Elektroinstallationen nicht empfohlen werden kann.
Die Green’Up-Steckdosen, die anstelle einer herkömmlichen Steckdose installiert werden, sparen Zeit. Sie liefern eine Leistung von bis zu 3,7 Kilowatt, was einem maximalen Gewinn von 1,4 Kilowatt gegenüber einer herkömmlichen Elektroinstallation entspricht.
Da die „Wallbox“ von einem Fachmann installiert werden muss, erweist sie sich schließlich als ideale Lösung zum Aufladen eines ZOE zu Hause: Sie liefert mindestens doppelt so viel Leistung wie eine Green-Up-Steckdose.
Es ist zu beachten, dass auch in Mehrfamilienhäusern ein Anspruch auf einen Anschluss besteht. In diesem Fall müssen bestimmte Schritte bei der Eigentümergemeinschaft eingeleitet werden, um diese Ladestationen im Gebäude installieren zu können.

Wie lädt man den Renault ZOE an einer Wallbox auf?
Das Prinzip einer Wallbox ist einfach: Es handelt sich um ein an der Wand befestigtes Gehäuse, das über einen eigenen Stromkreis mit dem Verteilerkasten verbunden ist. Die Nutzung ist ganz einfach, da das im Lieferumfang des Renault ZOE enthaltene Kabel einen direkten Anschluss ermöglicht!
Wie installiert man eine Wallbox für einen Renault ZOE?
Die Installation einer Wallbox erfordert die Fachkenntnisse eines Fachmanns und ist innerhalb weniger Stunden erledigt. Der Techniker führt zunächst eine Überprüfung des Stromnetzes durch, montiert dann das Gerät und schließt es anschließend an den Hausstromkreis an.
Wie lädt man den ZOE an einer öffentlichen Ladestation auf?
Das Aufladen Ihres Elektrofahrzeugs an einer öffentlichen Ladestation hängt natürlich von der Art der verfügbaren Ladestation ab: Immer mehr Ladeinfrastrukturen mit einer Leistung von 22 Kilowatt, die mit einem Typ-2-Stecker genutzt werden, werden von Kommunen und privaten Einrichtungen wie Unternehmen bereitgestellt. Die gleiche Leistung findet sich auch an den öffentlichen Ladestationen des Renault-Netzwerks, in Einkaufszentren, auf öffentlichen Parkplätzen usw.
Ladezeit des Renault ZOE
Die Ladezeit eines ZOE hängt, wie bereits erwähnt, von der Art der zur Verfügung stehenden Ladestation ab. In der Praxis benötigt man zu Hause an einer 7-kW-Wallbox** etwa 8 Stunden, um eine Reichweite von 300 Kilometern zu erreichen. Unterwegs dauert es zwei Stunden, um an einer 11-kW-Ladestation (typischerweise an den Ladeinfrastrukturen der entsprechend ausgestatteten Gemeinden)eine Reichweite von 125 Kilometernfür den ZOE zu erreichen, und eine Stunde an den 22-kW-Ladestationen, die in einigen Supermärkten installiert sind**.
An den 50-kW-Schnellladestationen lassen sich endlich 150 Kilometer Reichweite in nur 30 Minuten** aufladen.
Wie viel kostet das Aufladen eines Renault ZOE?
Im privaten Bereich hängen die Kosten für das Aufladen eines Elektroautos vom jeweiligen Stromtarif für Privathaushalte ab. In Frankreich kostet das vollständige Aufladen eines Renault ZOE zu Hause etwa 7,5 Euro (Durchschnittspreis von 0,145 Euro/Kilowattstunde), in Großbritannien und Italien 12 bis 13 Euro und in Deutschland 15 Euro.
Im öffentlichen Raum und insbesondere auf der Autobahn hängen die Kosten für das Aufladen von der angebotenen Ladeleistung, aber auch von den Geschäftsbedingungen des Anbieters ab.
Mit seiner Batterie, die eine sehr gute Reichweite bietet, seinem Fahrverhalten und seinen Anschlussmöglichkeiten erweist sich der Renault ZOE als ebenso angenehm zu fahren wie einfach aufzuladen.
* WLTP: Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedures. Der standardisierte WLTP-Zyklus setzt sich zu 57 % aus Stadtfahrten, zu 25 % aus Überlandfahrten und zu 18 % aus Autobahnfahrten zusammen.
**Die hier genannten Werte für Fahrzeit und Reichweite wurden anhand der Ergebnisse berechnet, die der neue ZOE im Rahmen des WLTP-Zulassungsverfahrens (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, d. h. normierter Fahrzyklus: 57 % Stadtfahrten, 25 % Überlandfahrten, 18 % Autobahnfahrten), das darauf abzielt, die tatsächlichen Nutzungsbedingungen der Fahrzeuge abzubilden. Sie sagen jedoch nichts über die Art der Fahrt aus, die nach dem Aufladen gewählt wird. Die Ladezeit und die wiedergewonnene Reichweite hängen auch von der Temperatur, dem Verschleiß der Batterie, der von der Ladestation gelieferten Leistung, dem Fahrstil und dem Ladezustand ab.
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