Die Maßnahmen des Renault Group angesichts der COVID-19-Krise
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Weltweit engagieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Renault Group an der Seite der Teams, die im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie im Einsatz sind. Dabei werden konkrete Ressourcen sowie ergänzende und unverzichtbare Kompetenzen zur Verfügung gestellt.
von der Renault Group

Eine Weltreise durch solidarische Initiativen
Angesichts der COVID-19-Krise hat sich innerhalb der Renault Group rasch ein starker Solidaritätsschub entwickelt. Von Spanien bis Marokko, von Rumänien bis Frankreich hat sich das gesamte Unternehmen durch konkrete Maßnahmen wie Spenden oder die Bereitstellung von Fahrzeugen engagiert und gleichzeitig Projekte zur Herstellung von Ausrüstung ins Leben gerufen, die für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus oder die Unterstützung der Erkrankten unerlässlich ist.
NÜTZLICHE MASSNAHMEN FÜR PFLEGEPERSONAL
Bereits in der Woche vom 13. März spendeten mehrere Industriestandorte in Frankreich, aber auch in Spanien, Portugal und Slowenien rund 120.000 Masken für das Pflegepersonal. Diese Masken stammen aus den Lagerbeständen der Fabriken, die ursprünglich für Wartungsarbeiten vorgesehen waren.
In Flins (Frankreich) wurden 300 Schutzanzüge, die normalerweise bei Lackierarbeiten zum Einsatz kommen, an die Teams des Hôpital Mignot in Versailles gespendet, der wichtigsten Intensivstation im Westen von Paris.
Während die Krankenhäuser ein noch nie dagewesenes Arbeitspensum bewältigen müssen, tragen auch Fahrzeugausleihen dazu bei, diejenigen zu entlasten, die sich an der Seite der Patienten engagieren. In der Schweiz wurden über das Händlernetz 100 Renault ZOE mehreren Notfallorganisationen (Rotes Kreuz, Spitex und Pro-Senectute) zur Verfügung gestellt. Dem rumänischen Gesundheitsministerium wurden rund hundert Fahrzeuge der Marken Dacia oder Renault zur Nutzung durch das Krankenhauspersonal zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig bieten in anderen Ländern Carsharing-Partner der Renault Group dem medizinischen Personal die Nutzung ihrer Flotten an: So ist es beispielsweise in Dänemark, wo der Dienst „Green Mobility“ 400 Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellt.
Auch im Bereich des Krankentransports kann der Bedarf groß sein. In Marokko wurden 50 Fahrzeuge der Modelle Lodgy, Trafic oder Master speziell zu Krankenwagen umgebaut, um der Pandemie zu begegnen.

EINSATZGRUPPEN ZUR VERZEHNFACHUNG DER WIRKUNG VON SOLIDARITÄTSINITIATIVEN
Zwar sind Spenden unverzichtbar und konnten sehr schnell mobilisiert werden, doch sind auch andere Initiativen, insbesondere im Bereich des Ingenieurwesens, ins Leben gerufen worden.
In Spanien haben 120 Mitarbeiter der Renault Group die Initiative „Renault al rescate“ (Renault zur Hilfe) ins Leben gerufen. So entstand eine Solidaritätskette, um mithilfe von 3D-Druckern Masken herzustellen. In nur vier Tagen wurden mehr als 4.000 davon an Krankenhäuser und Seniorenheime in Valladolid, Palencia, Málaga und Jerez verteilt. Eine ähnliche Aktion wurde inzwischen auch von den Renault-Teams in Brasilien ins Leben gerufen.
Auch in Frankreich kommen 3D-Drucker zum Einsatz: Das Mignot-Krankenhaus in Versailles hat etwa zwanzig Prototypen von Schutzvisieren erhalten, die mit diesen professionellen Geräten hergestellt wurden. Sobald die technische Freigabe vorliegt, werden 2.000 Schutzvisiere hergestellt und an verschiedene Krankenhäuser in Frankreich verteilt.
Mit Hilfe ihrer Mitarbeiter hat die Renault Group innerhalb einer Woche 30.000 Schutzvisiere hergestellt, um weltweit zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen.
In Frankreich wurden bisher 700 Schutzvisiere hergestellt, dank der 3D-Drucker an drei Standorten (Flins, Maubeuge und das CRP). Durch die Mobilisierung zahlreicher französischer Zentren und Werke (Douai, Sovab, CRP, Cléon, Flins, Le Mans, Villeurbanne, Dieppe, MCA) und die Einrichtung einer Spritzgussform im Technocentre werden künftig wöchentlich 4.000 Schutzvisiere hergestellt.
Dieses Projektkonzept wurde den Teams in Rumänien, Brasilien sowie in der Region Afrika und Naher Osten vorgestellt, damit es überall dort, wo der Konzern vertreten ist und wo dringender Bedarf besteht, rasch umgesetzt werden kann.
Das Alpine-Werk in Dieppe (Frankreich), dessen Produktion seit dem 16. März stillsteht, wollte sich dieser nationalen Solidaritätsaktion zur Bewältigung der COVID-19-Gesundheitskrise anschließen. Das Werk spendete 300 Masken und 1.000 Paar Handschuhe an verschiedene Krankenhäuser der Region: das Krankenhaus von Dieppe, das Krankenhauszentrum Henri Becquerel in Rouen, die Pflegekräfte von Offranville sowie das örtliche Rote Kreuz. Alpine hat seine Hilfe zusätzlich verstärkt, indem es Schutzvisiere mit einem 3D-Drucker hergestellt hat.
Die Initiative „Renault al rescate“ (Renault zur Rettung), eine Solidaritätskette, die von 120 Mitarbeitern des Renault Group ins Leben gerufen wurde, um mithilfe von 3D-Druckern Masken herzustellen.
Dieser interne Austausch von „Best Practices“ ist heute ein wesentlicher Hebel: Er wird durch Taskforces koordiniert, die es ermöglichen, die Wirkung einer lokalen Initiative um ein Vielfaches zu steigern. Wissen wird geteilt, interne und externe Fortschritte werden vorgestellt – mit einem einzigen Ziel: Zeit bei der operativen Umsetzung der Projekte zu sparen und eine breitere Ausrichtung zu fördern.
Der gleiche Ansatz kommt auch bei der Herstellung von Beatmungsgeräten zum Tragen. Die Aussicht auf einen Mangel an dieser lebenswichtigen Ausrüstung in Krankenhäusern betrifft derzeit eine Reihe von Ländern. Dies steht im Mittelpunkt der Bemühungen des Konzerns.
Renault hat sich daher gemeinsam mit anderen Unternehmen der in Nantes ansässigen Initiative „Makers for Life“ angeschlossen. Ziel ist es, innerhalb kürzester Zeit 500 Beatmungsgeräte herzustellen. Ähnliche Projekte entstehen derzeit auch in Spanien und Rumänien. Meistens handelt es sich dabei um Gemeinschaftsprojekte, die zeigen, wie wichtig die Komplementarität von Fachkenntnissen und der Austausch von Open-Source-Daten sind. Das MUR-Projekt („Minimal Universal Respirator“), an dem Renault Group beteiligt ist, veranschaulicht dies ebenfalls sehr gut. Dabei verfolgt der Konzern stets dasselbe Ziel: sein industrielles Know-how so nah wie möglich an die konkreten Bedürfnisse vor Ort heranzuführen.
125 ZOE-Modelle von ZITY, die vom Pflegepersonal in der Region Île-de-France genutzt werden
In Frankreich wurde ein wichtiger Schritt unternommen, um dem Pariser Pflegepersonal, insbesondere den Mitarbeitern an vorderster Front, zu helfen.
Derzeit werden 125 ZOE aus der Flotte des ZITY-Dienstes im Rahmen einer Partnerschaft mit der APHP von deren Mitarbeitern genutzt. Die Fahrzeuge, die in der Nähe der APHP-Krankenhäuser in Paris und den Vororten geparkt sind, werden dem Pflegepersonal kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieses namentlich gebundene Angebot wurde durch die Einrichtung einer Reservierungsplattform namens „Hoptisoins“ ermöglicht, die bereits mehr als 4.000 registrierte Nutzer zählt.
Zudem werden 20 weitere ZOE-Fahrzeuge eingesetzt, um das Rote Kreuz in den Regionen Paris und Hauts-de-Seine zu unterstützen.
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