Erfolgsgeschichten

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In diesem Monat begeben sich unsere „Geschichten aus anderen Ländern“ auf eine Reise – mit dem Ziel der Internationalisierung! Genau wie die Renault Group haben sich zahlreiche Unternehmen dafür entschieden, im Ausland zu expandieren. Diese Strategien sind zunehmend mit Social Business verknüpft und haben zu echten Erfolgsgeschichten geführt, insbesondere in Ländern wie Indien oder China, in denen wir Mobilität für alle vorantreiben. Wir werfen einen Blick auf vier Unternehmen mit gut durchdachten internationalen Strategien. Viel Spaß beim Lesen und eine gute Reise!

VON DER RENAULT GROUP

Danone und seine Joghurts in Bangladesch –mehr als nur ein Glücksfall – „“ ist ein Geniestreich

Es ist die Geschichte von Muhammad Yunus, dem Friedensnobelpreisträger, der auf Danone, einen französischen Lebensmittelkonzern, trifft. Gemeinsam gründeten sie 2005 Grameen Danone Foods, ein auf Social Business basierendes Unternehmen. Sehr schnell wagte das Joint Venture den Schritt nach Bangladesch, einem armen Land, in dem jedes zweite Kind unter Unterernährung leidet. Das Ziel dort: die Gesundheit zu verbessern und die Armut zu verringern. Die Lösung? Shokti Doï, ein kostengünstiger, mit Mikronährstoffen angereicherter Joghurt. In der kleinen Fabrik in Bogra werden die Joghurts von Einheimischen aus Milch von umliegenden Bauernhöfen hergestellt. Sobald sie fertig sind, werden sie mit Rikschas an Verkaufsstellen und an die „Grameen Ladies“ verteilt – bangladeschische Frauen, die die Produkte direkt an die Haushalte liefern. Eine Möglichkeit, den lokalen Handel zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen, während gleichzeitig die Gesundheit der Bevölkerung verbessert wird. Ein gelungener Einsatz.

Essilor,für die schönen Augen Indiens

Es waren einmal die „Eye Mitra“ – „Freunde der Augen“ auf Hindi –, indische Optiker. Ihre Aufgabe? Sehtests durchführen, Korrekturgläser anfertigen und Brillen verkaufen. Essilor, ein führendes Unternehmen im Bereich der Augenheilkunde, stand hinter ihrer extrem schnellen, aber effektiven Ausbildung. Eine Möglichkeit, Arbeitsplätze zu schaffen – in einem Land, in dem junge Menschen oft nur über einen geringen Bildungsabschluss verfügen und die Arbeitslosigkeit weit verbreitet ist. Das Ziel des weltweit führenden Optikunternehmens? Ein ethisch führendes Unternehmen zu werden! Denn wenn es um das Sehvermögen geht, besteht ein echtes Problem für die öffentliche Gesundheit. In Indien leiden 500 Millionen Menschen unter Sehproblemen. Seit dem Start des „Eye Mitra“-Programms und dank Teams in elf weiteren Ländern haben mehr als 24 Millionen Menschen ihre erste Brille für weniger als 4 Dollar erhalten. Eines ist sicher: Die Marke wird ihrem Slogan „Die Welt besser sehen“ voll und ganz gerecht.

L’Oréal in China,ein Erfolg auf ganzer Linie

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die vor 20 Jahren begann. Als das französische Unternehmen im Reich der Mitte Fuß fasste, wich die traditionelle Mentalität der Chinesen einer selbstbewussteren neuen Generation. Heute ist China das Land mit dem zweitgrößten Marktanteil des Konzerns – ein Beweis dafür, dass es sich tatsächlich von der schönen Französin verzaubern ließ! Um auch weiterhin die Herzen der Verbraucher zu gewinnen, erfindet sich L’Oréal ständig neu – durch E-Commerce, künstliche Intelligenz und andere neue Technologien. Ein Beispiel? Die Integration von YouCam Makeup, einer Augmented-Reality-App, mit der Kundinnen Make-up testen können und die großen Erfolg verzeichnet. Eine weitere Werbemaßnahme: „Sharing beauty with all“. Ein Projekt zur nachhaltigen Entwicklung, um bis 2020 ein „carbon balanced“-Unternehmen zu werden. Das Unternehmen begeistert seine chinesischen Kunden immer wieder aufs Neue, indem es auf ihre Bedürfnisse eingeht und sich die asiatische Innovationskraft zunutze macht.

Schneider Electric,damit der Strom überall fließt

Heute haben mehr als eine Milliarde Menschen – das ist fast jeder Fünfte weltweit – keinen Zugang zu moderner Energie. Hier kommt der französische Konzern Schneider Electric ins Spiel, ein weltweit führender Spezialist für Energiemanagement. Seine Mission? Diesen Menschen sauberen, zuverlässigen und effizienten Strom zur Verfügung zu stellen. Eine große Herausforderung, der sich das Unternehmen mit seinem Programm „BipBop“ stellt, das innovative Projekte seiner Mitarbeiter weltweit unterstützt. Im Sinne dieser Empowerment-Strategie hat Abhimanyu Shu in Indien das Programm „In-Diya“ ins Leben gerufen, das vielen Menschen in ländlichen Gebieten um Bangalore den Zugang zu kostengünstigen, wiederaufladbaren LED-Lampen ermöglicht. Ein neuer Weg, inklusive Geschäftsmodelle zu entwickeln und gleichzeitig eine gute Portion solidarische Energie zu gewährleisten!

Anmerkung: Artikel über Großunternehmen und ihre internationale Expansion, erstellt von der Renault Group.