Eine erfolgreiche erste Saison für das Alpine F1 Team
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Das Alpine F1 Team kann stolz auf seine erste Saison in der Formel-1-Weltmeisterschaft sein. Nach einem Sieg, einem Podiumsplatz und neun „Doppelfinishes“ in den Punkten beendet das Team aus Enstone und Viry-Châtillon die Meisterschaft 2021 auf dem fünften Platz in der Konstrukteurswertung. Von März bis Dezember gelang es dem gesamten Team, dank eines sehr starken Zusammenhalts und der Fähigkeit, im entscheidenden Moment eine Einheit zu bilden, das Maximum aus dem A521 herauszuholen. Der Blick richtet sich nun auf das Jahr 2022, in dem das Duo Esteban Ocon – Fernando Alonso die Aufgabe haben wird, einen brandneuen Rennwagen an die Spitze zu bringen.
von der Renault Group
Mit dem 8. Platz von Fernando Alonso und dem 9. Platz von Esteban Ocon beim gestrigen Grand Prix von Abu Dhabi ging somit die Formel-1-Saison 2021 zu Ende. Max Verstappen und das Mercedes-AMG Petronas Formula One Team sicherten sich nach einem rasanten Rennen jeweils den Fahrer- und den Konstrukteurs-Titel – der krönende Abschluss einer spannenden Saison, deren Ausgang erst in der letzten Runde des letzten Grand Prix entschieden wurde.
In der Fahrerwertung belegen Fernando Alonso und Esteban Ocon mit 81 bzw. 74 Punkten die Plätze 10 und 11, während das Alpine F1 Team der Scuderia Alpha Tauri mit 155 Punkten gegenüber 142 den fünften Platz in der Konstrukteurswertung abnimmt.
Es ist eine Saison, auf die wir alle stolz sein können. Mir ist besonders diese Fähigkeit in Erinnerung geblieben, eine echte positive Dynamik zu schaffen, um ein Ergebnis zu erzielen, das zweifellos über der eigentlichen Leistungsfähigkeit des Autos zu Beginn der Saison lag – und zwar sowohl in Viry als auch in Enstone. Das Team hat es geschafft, sich selbst zu hinterfragen, um Lösungen zu finden, und dabei sehr hohe Maßstäbe angelegt. Die Fahrer sind der sichtbarste Teil dieses hochspezialisierten Umfelds, in dem der Geist der Zusammenarbeit und des Austauschs der Leistung des Rennstalls dient.
Ein Sieg und ein Podiumsplatz
In seiner ersten Saison in der Königsklasse des Motorsports ist es dem Alpine F1 Team gelungen, auf sich aufmerksam zu machen, da es neben McLaren als einziges Team die Vorherrschaft des Duos Mercedes/Red Bull durchbrechen konnte, das in 22 Rennen 20 Siege errang. Der Franzose Esteban Ocon gewann am 1. August den Großen Preis von Ungarn und wurde damit der erste Franzose, der seit Alain Prost und Renault beim Großen Preis von Österreich 1983 mit einem französischen Auto und einem französischen Motor einen Sieg errang.
Diese Saison war zudem geprägt von Fernando Alonsos Podiumsplatz beim Grand Prix von Katar – dem 98. seiner Karriere und seinem ersten seit 2014 – sowie von Esteban Ocons unglücklichem vierten Platz beim Grand Prix von Saudi-Arabien, bei dem sich der Franzose den dritten Platz auf dem Podium auf der Ziellinie von Valteri Bottas wegschnappen ließ.
Letztendlich brachte das Alpine F1 Team seine beiden Rennwagen neunmal in die Punkte und verpasste dies nur ein einziges Mal. Für Laurent Rossi gilt : „In diesem Jahr haben wir auf der Rennstrecke und darüber hinaus gezeigt, dass uns die Teamarbeit voranbringt und dass sie unser Daseinszweck ist. Wir gehen die Dinge auf unsere eigene Art an, und manchmal funktioniert das, manchmal nicht. Dieser Teamgeist ist fest in der DNA der Standorte Enstone und Viry verankert, mittlerweile aber auch in Dieppe. Dies gipfelte in den Ergebnissen unserer beiden Fahrer.“
Das Duo bleibt 2022 unverändert
Der Blick richtet sich nun auf das Jahr 2022, das einen neuen Horizont eröffnet: ein grundlegend überarbeitetes technisches Reglement, das die Kräfteverhältnisse zwischen den Konstrukteuren neu ordnen könnte. Die neuen Formel-1-Rennwagen werden dank überarbeiteter aerodynamischer Vorschriften ein fließenderes Erscheinungsbild erhalten, wodurch die Fahrer theoretisch weniger Turbulenzen ausgesetzt sind, wenn sie hinter einem Konkurrenten fahren, und diesen leichter überholen können. Die Reifengröße wird von 13 auf 18 Zoll erhöht, um die F1-Fahrzeuge den Serienfahrzeugen anzunähern – zumindest in dieser Hinsicht. Die Motoren bleiben unverändert; das Alpine F1 Team setzt weiterhin auf den Renault E-TECH V6-Hybridmotor.
Oberste Priorität haben die Zuverlässigkeit und der reibungslose Betrieb unseres Motors, da wir ab dem ersten Grand Prix der Saison 2022 vier Saisons lang keine Leistungssteigerungen am Antriebsstrang mehr vornehmen dürfen. Was das Chassis betrifft, ist es wichtig, dieses so weit wie möglich weiterzuentwickeln. Wie zu Beginn jeder neuen Regulierungsära gibt es in diesem Bereich viel zu gewinnen. Zudem ist mit potenziell bedeutenden Änderungen zu rechnen, die sich aus der Beobachtung der Konkurrenz ergeben. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um uns auf der Rennstrecke einen Vorteil gegenüber unseren Gegnern zu verschaffen. Unsere Leistungen am Rennwochenende müssen es uns ermöglichen, unter der Woche Autos zu verkaufen. Und so die Marke Alpine weltweit bekannt zu machen, bekräftigt Laurent Rossi.
Die Saison 2022 wird natürlich mit demselben Fahrerduo bestritten, da Esteban Ocon seinen Vertrag mit dem Alpine F1 Team noch während der laufenden Saison bis 2024 verlängert hat und Fernando Alonso seinen Vertrag ebenfalls bis 2022 verlängert hat. „Für uns ist dies ein perfektes Fahrerduo, das zu den besten der Startaufstellung zählt. Sie ergänzen sich hervorragend und bringen nicht nur rohes Talent und Geschwindigkeit mit, sondern auch einen großartigen Teamgeist, der den Grundstein für unseren ersten Erfolg in Ungarn gelegt hat“, kommentierte Laurent Rossi.
Beide hoffen, von den neuen technischen Vorschriften zu profitieren, um zu glänzen und wieder regelmäßiger auf das Podium zu fahren und Siege einzufahren. Das wünschen wir ihnen von ganzem Herzen!