Genfer Autosalon 2019: Der neue Renault Clio läutet die Einführung der CMF-B-Plattform der Allianz ein

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Jeder kennt dieses Spiel, das aus kleinen Plastikbausteinen besteht, die man zusammensteckt und aus denen man Häuser, Autos, Roboter oder alles andere bauen kann, was die Fantasie sich ausdenken kann. Jeder Baustein lässt sich auf unterschiedliche Weise wiederverwenden, aber im Grunde ist er immer derselbe.

Eine Automobilplattform funktioniert mehr oder weniger auf die gleiche Weise. Sie bildet eine Grundlage, auf der verschiedene Fahrzeuge unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlichen Funktionen konzipiert und gebaut werden können. Jede Plattform hat ihre Besonderheiten und ihre Grundlagen, und jedes Modell kann sich auf dieser Basis von den anderen abheben.

Vor dem Hintergrund der sich wandelnden Automobilbranche ist Renault-Nissan-Mitsubishi bestrebt, die Vielfalt seiner Modellpalette zu bündeln und seine Entwicklungsarbeit entsprechend anzupassen.

In diesem Zusammenhang trägt die Entwicklung von Plattformen und Plattformfamilien dazu bei. Sie ermöglichen es, die Synergien zwischen den Mitgliedern der Allianz zu verstärken. Die drei Unternehmen teilen sich somit Know-how, Entwicklungskosten und ein gemeinsames modulares Konzept, um die Ressourcen auf Innovationen zu konzentrieren, die für die Kunden sichtbar sind.

Dieser Bereich ist ein wesentlicher Bestandteil der zentralen Ziele des Strategieplans der Allianz, da bis 2022 70 % der Fahrzeuge der Allianz und 80 % der Fahrzeuge des Renault Group auf gemeinsamen Plattformen vom Typ CMF (Common Module Family) produziertwerden sollen .

CMF-B-Plattform, Plattform der neuen Generation

Zu den verschiedenen Projekten gehört die CMF-B-Plattform, die mit dem neuen Clio auf dem Genfer Autosalon 2019 vorgestellt wurde. Diese Plattform, die ab 2014 im Technocentre in Guyancourt entwickelt wurde, ersetzt drei zuvor bei Renault und Nissan verwendete Plattformen (darunter die des Micra und die des Clio IV) und besteht im Vergleich zur Plattform des Clio IV zu 85 % aus neuen Bauteilen.

Modulare Plattform CMF-B:

Diese CMF-B-Plattform ist auf die Zukunft der Allianz ausgerichtet.Elektrifizierungstechnologien lassen sich ebenso problemlos integrieren wie die neuesten fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme. Sie stellen einen ersten Schritt hin zur Integration künftiger Funktionen für autonomes Fahren dar.

Sie basiert auf einer gemeinsamen, modularen Architektur, die für die verschiedenen auf dieser Grundlage hergestellten Modelle gilt. Dank austauschbarer Komponenten ermöglicht sie Anpassungen an die unterschiedlichen Märkte und die Erwartungen der Kunden weltweit.

Bis zum Jahr 2022 werden 4,6 Millionen Fahrzeuge und zahlreiche Modelle, darunter der neue Renault Clio, auf dieser CMF-B-Plattform in rund fünfzehn Werken der Allianz in allen Regionen produziert.

Weitere Informationen finden Sie in der interaktiven Pressemappe zum neuen Renault Clio