Die im März zur Feier der Markengründung im Jahr 1955 gestartete Serie „Alpine 70 Jahre“ widmet ihre zweite Folge dem Thema Design. Laurens van den Acker, Chief Design Officer der Renault Group, und Antony Villain, VP Alpine Design, sprechen über die stilistischen Inspirationen, die die Wiederbelebung der Marke geprägt haben, sowie über deren Zukunftsvisionen, die sich in den kommenden Modellen der Dream Garage widerspiegeln.
VON DER RENAULT GROUP
Die beiden Herren empfingen uns im Studio Alpine in Guyancourt, um über den „Kommando-Geist“ zu sprechen, der die Wiedergeburt der Marke geprägt hat – unter Wahrung des Stils, der zu Zeiten von Jean Rédélé begründet wurde. Sie erläutern zudem, inwiefern die Elektrotechnologie interessante Möglichkeiten für das Design bietet und wie das Konzeptfahrzeug Alpenglow die stilistischen Absichten der zukünftigen Modelle verkörpert.
Ich bin nicht aus Nostalgie an diese Marke herangegangen. Ich bin als „Enthusiast“ an sie herangegangen. Ich dachte mir: Das ist eine fantastische Marke, und man kann damit alles Mögliche machen.
Seit den Anfängen der Marke unter der Leitung von Jean Rédélé ist eines unverändert geblieben: das Logo. Das von Philippe Charles in den 60er Jahren entworfene, pfeilförmige A, das als unübertreffliches Symbol für Bewegung und Geschwindigkeit gilt und dessen allererster Entwurf hier zu sehen ist, ist nach wie vor präsent. Seine Langlebigkeit steht für die Fähigkeit von Alpine, sich neu zu erfinden, ohne dabei seine Identität oder seine Werte – Sportlichkeit, Innovation und französisches Know-how – zu verraten.
Eine Marke zu schaffen, ist zweifellos das spannendste Abenteuer in der Karriere eines Designers. Heute haben wir den nächsten Schritt eingeleitet, denn wir erweitern die Marke von einem auf sechs oder sieben Fahrzeuge. Wir müssen dieser Marke also Leben und Gestalt verleihen. Es ist wie bei einem Baum, der wächst und seine Äste ausbreitet, und wir müssen sicherstellen, dass jedes Modell eine Bedeutung hat und zur Geschichte der Marke beiträgt.