Dacia: Eine Auswahl an Farben und Materialien, die die Welt der Marke verkörpern
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Ein „D“ und ein „C“ – zwei miteinander verbundene weiße Buchstaben, die in der Mitte eines schwarzen Kühlergrills eine Verbindung bilden. Das neue „Dacia Link“-Emblem von Dacia, wie es auf dem Kühlergrill der Modelle zu sehen ist, symbolisiert perfekt die Ausrichtung der Marke in Bezug auf die Wahl von Farben und Materialien. Klar definierte Entscheidungen, die getroffen wurden, um den „philosophischen Leitlinien“ der Marke immer besser gerecht zu werden: das Wesentliche, die Einfachheit, aber auch der Abenteuergeist. Wie schlägt sich das konkret bei den aktuellen Modellen der Baureihe nieder? Was bedeutet das für zukünftige Fahrzeuge? Hélène, Chefdesignerin für Farben und Materialien bei Dacia, erklärt uns den Gedanken hinter diesen Entscheidungen und verrät uns exklusiv einige bevorstehende Neuheiten … in diesem Bereich.
VON NICOLAS LE-BOUCHER
Dacia-Fahrzeuge wecken den Abenteuergeist, laden zu Familienausflügen in die freie Natur ein und stehen für Freiheit und Geselligkeit. Warum? Weil ihr Design Robustheit, Schlichtheit, Langlebigkeit und Geräumigkeit zum Ausdruck bringt – insbesondere dank der markanten Material- und Farbwahl, die größtenteils direkt von der Natur inspiriert ist.
Als Anglerin bin ich der Natur sehr verbunden. Was ich in meine Arbeit einbringen möchte, ist eine Übereinstimmung mit meinem Privatleben.
Immer auf der Suche nach dem Wesentlichen
Dacia hat ein offenes Ohr für die wesentlichen Bedürfnisse seiner Kunden und möchte das Automobil auf eine andere Art und Weise angehen, indem es einen bewussten Verbrauch in den Vordergrund stellt. Ein solcher Pragmatismus erfordert klare Entscheidungen, insbesondere im Bereich des Designs. In diesem Bereich steht die Abteilung „Farben und Materialien“ der Marke an vorderster Front. Die Leiterin dieser Abteilung, Hélène, erklärt: „Für Dacia ist es von entscheidender Bedeutung, so authentisch wie möglich zu arbeiten. Der Kunde muss erkennen, dass unsere Arbeit von dem Streben nach Einfachheit und Wesentlichkeit geprägt ist. Modische Spielereien zu vermeiden und nach neuen, umweltfreundlicheren Materialien zu suchen, ist ein rein kreativer, fast schon grundlegender Ansatz.“
Dafür geht Dacia neue Wege. Die im vergangenen Juni vorgestellte, völlig neue Farbe „Lichen Kaki“ – ein Grünton, der an Moos und Erde erinnert – ist der erste sogenannte deckende Farbton, der in der Modellpalette Einzug hält. Sie unterstreicht nicht nur die Verbundenheit von Dacia mit der Natur und ihren Elementen, sondern weist auch zwei für die Marke wesentliche Eigenschaften auf: Sie ist frei von Glimmer (Metallglitter), was eine einfachere Farbrezeptur ermöglicht, und dank ihres „nicht metallischen“ Aussehens ohne glänzenden Glitter fallen alltägliche Verschmutzungen weniger auf. „Das Fehlen von Metall in den opaken Lacken verleiht ihnen eine sehr solide Anmutung“, meint Hélène und fügt hinzu : „Das passt gut zum robusten Stil von Dacia.“ Diese Art von Farbtönen wird übrigens in der verfügbaren Farbpalette rasch an Bedeutung gewinnen.
Vollständiger Verzicht auf Chrom und Leder: zwei klare und bewusste Entscheidungen
Es handelt sich um zwei Materialien, die für viele Menschen seit jeher symbolisch für das Automobil stehen. Doch Chrom und Leder tierischen Ursprungs gehören für Dacia der Vergangenheit an – für das Unternehmen war es an der Zeit, in eine neue Ära einzutreten und diese Materialien auf intelligente Weise zu ersetzen. Die Wahl der Ersatzmaterialien wurde daher von dem Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit und umweltfreundlicheren Herstellungsverfahren geleitet. „Wir haben versucht, Materialien zu verwenden, die sowohl bei der Herstellung als auch während ihrer Lebensdauer einen möglichst geringen CO₂-Fußabdruck hinterlassen“, erklärt Hélène.
So könnte der Innenraum der zukünftigen Dacia-Modelle zusätzlich zu den Stoffbezügen mit einem Kunstleder namens TEP (kunststoffbeschichteter Stoff) ausgestattet werden. Dieses Material, das sich angenehm anfühlt, pflegeleicht und sehr widerstandsfähig ist, passt perfekt zum Charakter der Dacia-Modelle, die auf Familien und Abenteuer in der freien Natur ausgerichtet sind. Hélène ist davon überzeugt: „Zur Dacia-Kundschaft gehören unter anderem naturverbundene Menschen, die ihr Auto ohne allzu große Vorsichtsmaßnahmen nutzen müssen. TEP bietet ihnen die perfekte Strapazierfähigkeit.“
Auch bei den Dacia-Modellen verschwindet Chrom sowohl außen als auch innen. Die Zierelemente werden künftig in Stahlgrau lackiert. Diese Vorgehensweise bietet sowohl für die Kunden als auch für die Umwelt einen Vorteil: Der Lack ist umweltfreundlicher, da er deutlich wenigerCO₂ verursacht als die Verchromung, zudem ist er kratzfester und langlebiger. Und während die überwiegende Mehrheit der Automarkenlogos verchromt ist, ist das neue „Dacia Link“-Emblem von Dacia weiß lackiert. „Wir wollten ein gut sichtbares Logo“, erklärt Hélène. „Dafür ist Weiß perfekt, denn diese Farbe hebt sich deutlich vom Schwarz des neuen Kühlergrills der Dacia-Fahrzeuge ab.“
Flexible Textilien für mehr Nachhaltigkeit
Im Sinne einer höheren Nachhaltigkeit werden im Innenraum neue, flexible Textilmaterialien zum Einsatz kommen, beispielsweise als Ersatz für die derzeitigen Kunststoffverkleidungen am Armaturenbrett. Diese Entscheidung bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine bessere Schalldämmung und eine weiche Haptik bei diesen normalerweise harten Bauteilen. Darüber hinaus ist das Textil kratzfest und quietscht nicht, im Gegensatz zu starren Bauteilen. Hélène sieht darin ausschließlich Vorteile für den Kunden: „Weiche Materialien wie diese Textilien sorgen für eine gemütlichere Atmosphäre und einen wärmeren Innenraum.“
All diese Entscheidungen hinsichtlich der Farben und Materialien der Dacia-Fahrzeuge sind Teil eines ständigen Strebens nach dem Wesentlichen. Wie Hélène erklärt: „Wenn Innenraum, Außenbereich sowie die Farben und Materialien eines Fahrzeugs harmonisch aufeinander abgestimmt sind, haben wir meiner Meinung nach die Herausforderung gemeistert.“
Die Authentizität des Designs von Dacia sowie die Wahl der Farben und Materialien kommen sowohl den Kunden als auch der Umwelt zugute. Ein vorbildliches Design, auf das Hélène stolz sein kann.

