Industriemechanik und technische Ausbildung stehen im Mittelpunkt des „Concours d’Excellence Mécanique Alpine 2025“
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Sie sind zwischen 17 und 28 Jahre alt, kommen aus ganz Frankreich und teilen eine gemeinsame Leidenschaft: dieindustrielle Kfz-Mechanik. Am 13. Juni 2025 trafen sich die 16 Finalisten des „Concours d’Excellence Mécanique Alpine“ (CEMA) am Vorabend des 24-Stunden-Rennens am Standort Le Mans*, dem Kompetenzzentrum der Gruppe für Fahrwerkstechnik. Auf dem Programm stand ein anspruchsvolles Finale in einer symbolträchtigen Kulisse, um technisches Know-how zu präsentieren, Berufswünsche zu fördern und das Engagement der Renault Group für Ausbildung und Wissensvermittlung zu verdeutlichen.
Hochpräzise Mechanik, die neue Sichtweisen eröffnet
Die Kfz-Mechanik ist nicht mehr das, was man denkt. Das ist die klare Botschaft, die der CEMA seit seiner Gründung im Jahr 2022 vermittelt. Dieser in Frankreich einzigartige Wettbewerb wird von der Renault Group und Alpine in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsministerium, dem Bildungsministerium, der OPCO Mobilités, der ANFA und FACOM organisiert und setzt auf technische Exzellenz, um Berufe aufzuwerten, die allzu oft unterschätzt werden und in denen Frauen unterrepräsentiert sind.
An dieser vierten Ausgabe nahmen fast 1.500 Teilnehmer teil. Ein Rekord, der die wachsende Begeisterung für eine Veranstaltung widerspiegelt, die Pädagogik, Wettbewerb und Leidenschaft für Innovation vereint. Nach einer theoretischen Prüfung und regionalen Halbfinals wurden acht Zweierteams für das Finale ausgewählt. Am historischen Standort von Le Mans, dem Symbol für Fahrwerkskompetenz innerhalb der Gruppe, wurden die Kandidaten nicht nur hinsichtlich ihrer mechanischen Fähigkeiten, sondern auch hinsichtlich ihrer sozialen Kompetenzen bewertet: Teamgeist, Stressbewältigung, Kommunikation. Exzellenz ist auch eine Frage der Einstellung.
„Es ist mir eine große Freude, hier bei Ihnen an diesem für die Gruppe so symbolträchtigen Standort in Le Mans zu sein, um das Finale des CEMA zu feiern. Dieser Wettbewerb würdigt das Know-how unserer Branche. Er zeigt jungen Menschen, dass der Mechanikerberuf ein Beruf der Spitzenklasse ist, der Zukunft hat und von Innovation und Leidenschaft geprägt ist“, betonte Jean-Dominique Senard, Vorstandsvorsitzender der Renault Group, bei der Preisverleihung an die Gewinner, an der auch die Ministerin für Beschäftigung und Arbeit, Astrid Panosyan-Bouvet, der interministerielle Beauftragte Patrick Toulmet sowie Bruno Famin, Direktor von Alpine Motorsports, teilnahmen.
Technische Weiterbildung als Hebel für eine ehrgeizige Personalstrategie
Dieser Wettbewerb ist weit mehr als nur eine Veranstaltung – er verkörpert die Vision der Renault Group im Bereich der Weiterbildung. Angesichts des raschen Wandels in der Branche – Elektrifizierung, Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft – investiert die Gruppe massiv in die Weiterqualifizierung ihrer Teams und ihres Netzwerks.
Die ReKnow University, eine 2021 gegründete Unternehmenshochschule, ist heute eine tragende Säule dieses Wandels. Mit bereits mehr als 38.500 ausgebildeten Personen bietet sie Ausbildungsgänge zu den Technologien der Zukunft an: Elektromotoren, Cybersicherheit, künstliche Intelligenz, Daten … An ihren Standorten in Flins, Cléon sowie international (bislang in der Türkei, Spanien, Argentinien und Brasilien) basieren die technischen Ausbildungsgänge auf dem Prinzip „Learning by practice“ (Lernen durch Praxis).

„Wenn man der Jugend, der Ausbildung und technisch anspruchsvollen Berufen einen hohen Stellenwert einräumt, weckt man Berufungen. Und diese Berufungen sind entscheidend, um die Herausforderungen des Netzes zu meistern. In einer Welt, die sich mitten in der Energiewende befindet, zielt dieser Wettbewerb darauf ab, junge Menschen zu ambitionierten beruflichen Laufbahnen zu ermutigen, die Zukunftsperspektiven und konkrete Chancen bieten.“
Arnaud Sautier
Leiterin der Netzwerk-Ausbildung in Frankreich
Das Renault-Netzwerk – Motor für Integration und Chancengleichheit
Mit seinen 2.700 Niederlassungen und 450 Vertragshändlern ist das Renault-Netzwerk eines der dichtesten in Frankreich. Es ist zudem ein hervorragendes Umfeld für die berufliche Eingliederung und steht in engem Kontakt mit den Ausbildungszentren für Lehrlinge (CFA), den berufsbildenden Gymnasien und den Akteuren der Branche. Über das CEMA engagieren sich die Ausbilder selbst (Lehrkräfte, Prüfungskommissionsmitglieder, institutionelle Partner), um ein positives Ökosystem zu schaffen, in dem sich die technische Ausbildung im Bereich der Kfz-Industriemechanik und die Arbeitswelt miteinander verbinden.
Der Wettbewerb ist auch Teil einer Initiative zur Förderung der Inklusion. Im Jahr 2025 lag der Frauenanteil bei 7 % – eine steigende Zahl, die jedoch in einer Branche, die nach wie vor überwiegend von Männern geprägt ist, noch immer bescheiden ist. Die Renault Group setzt sich dafür ein, diesen Trend umzukehren, und hat sich klare Ziele gesetzt: 50 % weibliche Auszubildende und Praktikantinnen ab 2025, 30 % weibliche Führungskräfte bis 2030.
„Dieser Wettbewerb ist ein hervorragendes Schaufenster für unsere Berufe. Er bietet den Teilnehmern eine großartige Gelegenheit, ihr Know-how und ihr Potenzial unter Beweis zu stellen. Er zeigt, dass die Mechanik – ganz im Gegensatz zu den gängigen Klischees – ein Bereich voller Fachwissen, Innovation und Leidenschaft ist“, betont Arnaud Sautier.
Die Sieger der Ausgabe 2025, Loïc Caron und Axel Malle, 19 bzw. 23 Jahre alt, werden ein Praktikum bei Hypertech Alpine in Viry-Châtillon absolvieren. Ein Eintauchen in den Tempel der Hochtechnologie, mit der Aussicht auf einen möglichen Ausbildungsvertrag. Eine Brücke zwischen den Schulbänken der Berufsschulen und der Welt des Motorsports.
*Der Standort in Le Mans wird ab dem 7. April 2026 zur „Manufaktur Louis Schweitzer“.*








