FuturGen Insight – Gemeinsam mit unseren Partnern in China die Elektrifizierungsrevolution vorantreiben
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Angesichts des tiefgreifenden Wandels in der Automobilindustrie erläutert Philippe Brunet, Chief Technology Officer der Renault Group, wie sich die Exzellenz des europäischen Ingenieurwesens mit der chinesischen Agilität verbinden lässt, um die Entwicklungszeit unserer Fahrzeuge zum Vorteil der Kunden zu verkürzen.
Die Herausforderungen der Automobilindustrie meistern
Renault 5 und Renault 4 E-Tech electric, Alpine A290 und A390… In den letzten vier Jahren ist es uns gelungen, mehr Kultmodelle als je zuvor zu produzieren. Dank des Fachwissens unserer Teams bei Ampere, unserer auf Elektrofahrzeuge (EV) und Software spezialisierten Einheit, haben wir dies nach den höchsten europäischen Standards umgesetzt.
Dennoch steht die Automobilindustrie weiterhin vor zahlreichen Herausforderungen: die fortschreitende Energiewende, immer strengere Vorschriften, rasante technologische Fortschritte, neue Verbraucheranforderungen und ein verschärfter Wettbewerb, um nur einige zu nennen. Da sich der Maßstab für Wettbewerbsfähigkeit gerade von Europa nach China verlagert hat, erschien es uns von grundlegender Bedeutung, unsere Verbindungen zum chinesischen Ökosystem zu stärken.
Ein neuer Schwung dank unseres Entwicklungszentrums in China
So steht unser ACDC-Entwicklungszentrum in Shanghai im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit. Das im Jahr 2024 ins Leben gerufene ACDC soll sich direkt in das chinesische Ökosystem für Elektrofahrzeuge integrieren, die Entwicklungszeit unserer Fahrzeuge verkürzen, wichtige Innovationen identifizieren und strategische Partnerschaften aufbauen.
Es geht darum, lokal zu handeln, um global etwas zu bewirken.
Nehmen wir das Beispiel des Twingo, der in wenigen Tagen vorgestellt wird. In Frankreich konzipiert, in China entwickelt, in Europa produziert … und in weniger als zwei Jahren ausgeliefert. Es ist ein Auto, das für europäische Kunden die richtigen Technologien zum richtigen Preis vereint.
Und das ist erst der Anfang: Unser nächstes Dacia-Elektrofahrzeug im A-Segment wird noch schneller entwickelt werden – in nur 16 Monaten nach dem „Concept Freeze“, einem Meilenstein, der das Ende der Vorphase eines Fahrzeugprojekts und den Beginn der Entwicklungsphase markiert.
Wie haben wir diese Herausforderung gemeistert? Die Schlüssel zum Erfolg liegen im Wesen von ACDC selbst. Es handelt sich um mehr als nur ein Forschungs- und Entwicklungszentrum: Es ist ein vollständig integriertes Team – Einkauf, Kostenmanagement, Technik –, das parallel arbeitet und kurze Validierungsfristen einhält. So kommen wir schnell voran, bleiben flexibel und bringen die Technologien auf den Markt, die der Nachfrage am besten entsprechen.
Sich mit den wichtigsten Technologietrends vertraut machen
Im vergangenen Juli haben wir mit der Auflegung eines Investmentfonds gemeinsam mit der chinesischen Bank CICC und führenden chinesischen Partnern einen neuen Meilenstein erreicht. Dieser von Ampere getragene Fonds konzentriert sich auf bahnbrechende Technologien im Bereich der Fahrzeuge mit neuen Antriebsformen (NEV), wie beispielsweise Batterien, autonomes Fahren, intelligente Cockpits oder eingebettete Intelligenz, und verbindet finanzielle Stärke mit industrieller Weitsicht.
Heutzutage ist es keine Option mehr, mit den besten Innovatoren in Kontakt zu stehen, demütig von ihnen zu lernen und solide Partnerschaften aufzubauen – es ist eine Notwendigkeit. Wir sind dort, wo die Zukunft der Automobilindustrie gestaltet wird: im Herzen des Reaktors.
Diese Nähe ermöglicht es uns, schneller zu reagieren, neue Wege zu gehen und unseren Kunden weltweit intelligentere Lösungen anzubieten.


