Die Sicherheit der Insassen unserer Fahrzeuge sowie der Verkehrsteilnehmer ist ein zentraler Schwerpunkt unserer Nachhaltigkeitsstrategie und steht im Mittelpunkt unseres unternehmerischen Handelns. Insbesondere die Marke Renault engagiert sich mit einer weltweiten Kommunikationskampagne für die Sicherheit junger Fahrer.
VON DER RENAULT GROUP
Einen Rennfahrer engagieren, um junge Autofahrer dazu zu bewegen, auf der Straße langsamer zu fahren? Ein auf den ersten Blick kontraintuitiver Ansatz, auf den die Marke Renault setzt, um Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit bei Fahrern unter 35 Jahren zu verhindern. Die Marke mit dem Rhombus startete am 6. April eine Sensibilisierungskampagne für junge Menschen zum Thema Verkehrssicherheit in Frankreich und international, deren Gesicht Pierre Gasly, Fahrer des BWT Alpine Formula One Teams, ist. Diese Initiative ist Teil von „Human First“, einem Programm, das alle Sicherheitsinitiativen der Marke Renault bündelt und das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren, Sicherheitsexperten, Produktmanagern und Rettungskräften ist.
Aufklärung über die Auswirkungen von überhöhter oder unangemessener Geschwindigkeit
Das Prinzip dieser Sensibilisierungskampagne ist einfach: Mithilfe eines Werbefilms und einer Reihe von Kurzvideos sollen die Ratschläge des Fahrers für verschiedene Situationen vermittelt werden (auf den Bremsweg achten, vor und nach dem Bremsen den Blick in den Rückspiegel nicht vergessen, sich der Auswirkungen der Geschwindigkeit auf die Verengung des Sichtfelds bewusst sein …), und zwar in Form von kurzen Tutorials. Laut der nationalen interministeriellen Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit (ONISR) ist überhöhte oder unangemessene Geschwindigkeit der Hauptfaktor bei tödlichen Unfällen, an denen junge Fahrer beteiligt sind, die als Unfallverursacher gelten; der französische Verband der Autobahnbetreibergesellschaften (AFSA) nennt sogar eine Quote von 52 % bei tödlichen Unfällen unter 35-Jährigen*. Aus diesem Grund wird die Kampagne in Frankreich sogar durch ein Angebot zur Geschwindigkeitsbegrenzung beim Renault Clio V für Fahranfänger ab 17 Jahren ergänzt. (Mehr erfahren)
*imZeitraum 2019–2023
„Während es in der Formel 1 darum geht, seine Grenzen zu überschreiten, geht es auf der Straße darum, sie zu respektieren.“
Maßnahmen für die Sicherheit unserer Kunden und der Verkehrsteilnehmer
Dieser Ansatz steht im Einklang mit der Strategie der Gruppe im Bereich der Verkehrssicherheit. Innovation und die Umsetzung der besten Maßnahmen zur Gewährleistung der optimalen Sicherheit unserer Kunden, Fahrer und Fahrgäste sowie aller Verkehrsteilnehmer sind in der Tat ein wichtiger Schwerpunkt unserer Strategie für nachhaltige Entwicklung. In diesem Bereich ist das Unternehmen an mehreren Fronten aktiv. Zum einen geht es um die Unfallverhütung durch technologische Fortschritte und Fahrerassistenzsysteme (ADAS), die in unseren Fahrzeugen verbaut sind, zum anderen um die Unterstützung von Rettungsdiensten bei Einsätzen – und das weltweit. Die wohl symbolträchtigste Initiative ist zweifellos das „Fireman Access“-System, das es ermöglicht, eine brennende Batterie schnell zu löschen und für das die Gruppe im Februar 2025 die Patentrechte als Open Source freigegeben hat.
„Vor einigen Jahren hat das Unternehmen beschlossen, den Fahrer wieder in den Mittelpunkt seiner Sicherheitsmaßnahmen zu stellen, und wir haben eine Reihe von Initiativen entwickelt, wie beispielsweise den Safety Coach, die darauf abzielen, den Fahrer über die Risiken einer bestimmten Fahrt, aber auch über seinen Fahrstil und darüber zu informieren, wie er sein Fahrverhalten verbessern kann. Die Kampagne mit Pierre Gasly ist ein weiteres Beispiel dafür “, betont Stéphane Buffat, führender Experte für Verkehrssicherheit und Leiter des Labors für Unfallforschung, Biomechanik und Fahrerverhaltensforschung (Le LAB).
Über technologische Fortschritte und Aufklärungsinitiativen für Autofahrer im Bereich der Verkehrssicherheit hinaus übernimmt die Renault-Stiftung auch eine wichtige Rolle bei der Prävention. So unterstützt sie das Programm IMPACT des Vereins „Association Antoine Alléno“, das darauf abzielt, junge Menschen zu sensibilisieren – die Gruppe, die am stärksten von Verkehrsunfällen betroffen ist. „IMPACT nutzt auf innovative Weise alle Möglichkeiten der Sensibilisierung, von immersiven Technologien und Virtual Reality bis hin zu künstlerischen Darbietungen – allesamt wirkungsvolle und mitreißende Maßnahmen, um Prävention und Handeln miteinander zu verbinden“, erklärt man bei der Stiftung.