Alpine: Die DNA des Sieges

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Wenn man Pierre de Coubertin Glauben schenkt, geht es vor allem darum, dabei zu sein … Nicht so bei Alpine! Philippe Sinault, Teamchef des Langstrecken-Teams Signatech-Alpine und treibende Kraft hinter der Rückkehr der Marke in den Rennsport ab 2013, erklärt uns, wie sehr der Sieg ein fester Bestandteil der Identität von Alpine ist.

VON DER RENAULT-GRUPPE

In der Erinnerung einiger spielt sich die Handlung auf einer Rallye-Sonderprüfung ab, die auf einer steilen Straße in den Alpen verläuft – ein Schauplatz, der den Namen der Marke Alpine inspiriert hat – oder auf den staubigen Pisten der Akropolis-Rallye oder der Rallye Marokko. Für andere entsteht die Erinnerung auf einer Rennstrecke: bei einem Formel-Rennen oder auf der langen Geraden der 24 Stunden von Le Mans … Oder auch auf der halb aus Schotter, halb aus Asphalt bestehenden Strecke eines Rallycross-Rennens.

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Die A110 Berlinette auf den verschneiten Straßen von Monte Carlo 1973

Siege im Trikot der Nationalmannschaft

In jedem Fall ist die Erinnerung an einen Alpine im Rennsport untrennbar mit dem Erfolg verbunden. Ein Blick – und sei er noch so flüchtig – auf die Erfolgsbilanz von Alpine genügt, um sich davon zu überzeugen: Seit ihrer Gründung im Jahr 1955 durch Jean Rédélé glänzt die Marke Alpine auf allen Terrains und pulsiert im Rhythmus der Siege. Trotz Schnee, Regen, Dunkelheit und Widrigkeiten haben es die Alpine-Fahrzeuge stets verstanden, ihr legendäres geringes Gewicht und ihre Wendigkeit zu nutzen, um das Blau Frankreichs zum Triumph zu führen. Höhepunkte waren der Weltmeistertitel in der Rallye-Weltmeisterschaft 1973 und der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1978.

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Zurück auf die Piste!

Nach einer langen Durststrecke der Marke lag es auf der Hand, diese Leidenschaft wieder zu entfachen und den unvergleichlichen Geschmack des Sieges wiederzuentdecken. Seit 2013 arbeitet ein Team daran: das Langstrecken-Team Signatech-Alpine. Philippe Sinault, sein Teamchef, erzählt, wie diese Wiedergeburt begann.

Dieses Alpine-Abenteuer begann Ende 2012, als der Renault Group uns mitteilte, dass er Alpine wiederbeleben wolle. Wir wurden gebeten, uns zu überlegen, wie die Rückkehr dieser legendären Marke in den Rennsport gestaltet werden könnte. Sehr schnell kamen wir zu dem Schluss, dass Langstreckenrennen die richtige Plattform dafür sind.

Philippe Sinault

Teamchef von Signatech-Alpine

Der Kommando-Geist

Im Jahr 2013, 35 Jahre nach seinem sensationellen Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans, feierte Alpine somit sein Comeback auf den Rennstrecken in der LMP2-Klasse.

„Die Kommando-Mentalität, die uns jeden Tag antreibt, ist dieselbe, die die Geschichte von Alpine im Rennsport geprägt hat“, versichert Philippe Sinault.

Unsere Arbeitsweise ähnelt sehr der von damals. Es ist ein bisschen wie der Geist eines gallischen Dorfes: Wir arbeiten vielleicht mit weniger Mitteln als andere, aber mit viel Kreativität und Entschlossenheit.

DER WIEDERGEWONNENE SIEG

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Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2016 und LMP2-Weltmeistertitel

Mit diesem Ansatz findet Alpine sofort wieder seinen natürlichen Platz: den ersten!

Das Team Signatech-Alpine, das 2013 und 2014 den Europameistertitel in der Langstrecken-Meisterschaft errang, stieg 2015 in die Weltmeisterschaft auf und gewann seine Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans 2016, 2018 und 2019, wobei es sich 2016 und 2019 den LMP2-Weltmeistertitel sicherte .

Das gibt Anlass zu noch ehrgeizigeren Zielen für das Jahr 2021, wie Philippe Sinault verrät:

Nach acht erfolgreichen Jahren in der LMP2-Klasse haben wir uns für 2021 eine neue Herausforderung gestellt. Damit wird wirklich ein neues Kapitel aufgeschlagen, denn unser Ziel ist es, den Gesamtsieg anzustreben. Den ultimativen Heiligtum des Langstreckenrennsports zu erringen, ist für uns ein fantastischer Erfolg!

An allen Fronten!

Über das Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in der Hypercar-Klasse und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans hinaus verspricht die Saison 2021 für Alpine ein Jahr voller Herausforderungen zu werden. Die Marke mit dem gepfeilten „A“ wird nämlich auch in der Formel 1 – eine große Premiere! – sowie im Rallyesport vertreten sein. In dieser Disziplin hat Alpine übrigens bereits seine ersten Erfolge des Jahres eingefahren. Fünfzig Jahre nach dem ersten Sieg der Marke in Monte Carlo gewann ein von einem privaten Teilnehmer eingesetzter Alpine A110 Rally bei der Ausgabe 2021 des monegassischen Rennens die R-GT-Wertung. Kein Zweifel: Die DNA von Alpine hat noch lange nicht ausgereizt…

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Mit dem A480 steigt Signatech-Alpine in die Königsklasse „Hypercar“ der WEC ein

Die großen Erfolge von Alpine

Alpine kann auf Hunderte von Siegen im Rennsport zurückblicken. Hier sind die bedeutendsten internationalen Erfolge:

  • Rallye: Internationaler Markenmeister 1971, Rallye-Weltmeister 1973, Siege bei der Rallye Monte Carlo 1971 und 1973.
  • Langstreckenrennen: Sieg in der Leistungsindexwertung beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1964 und 1966, Marken-Europameister 1974, Sieg beim 24-Stunden-Rennen 1978.
  • Formel-Rennwagen: Europameister in der Renault-Formel 1972.
  • Rallycross: Europameister 1977.