Urlaub mit dem Elektroauto: Was wäre, wenn schon die Fahrt der Beginn des Urlaubs wäre?

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Ruhe an Bord, wohltuende Pausen, Aufladen statt Tanken: Lange Fahrten mit dem Elektroauto sind längst keine Herausforderung mehr. Es ist einfach eine andere Art des Fahrens – gelassener, oft angenehmer, leiser und auch umweltfreundlicher. Ein bisschen Vorausplanung, ein paar Orientierungspunkte – und der Urlaub beginnt schon ab dem ersten Kilometer.

„Und wo soll ich das Auto dann eigentlich anschließen?“ Jeden Sommer taucht diese Frage wieder auf , wenn die Koffer aus dem Schrank geholt werden. Die Antwort lässt sich heute in einem Wort zusammenfassen: fast überall. Ein Beweis dafür, dass sich die Einstellung geändert hat: 67 % der Franzosen halten es mittlerweile für durchaus möglich, mit einem Elektroauto in den Urlaub zu fahren*. Wenn Sie wegen der Reichweite oder des Aufladens noch zögern, sind diese paar Hinweise genau das Richtige für Sie: In den allermeisten Fällen sind diese Hindernisse längst überwunden.

Das Wesentliche muss man verstehen: Mit einem Elektroauto zu reisen bedeutet nicht, ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu fahren und dabei ständig die Batterie im Auge zu behalten. Es bedeutet, ein anderes Tempo anzunehmen: die Route planen, Pausen einlegen und unterwegs in aller Ruhe aufladen. Und das hat seine Vorteile: weniger Lärm, echte Auszeiten und die Ankunft ohne Umweg über die Tankstelle. Die Fahrt ist schon ein Vorgeschmack auf den Urlaub!

Die Reise gut vorzubereiten bedeutet schon, entspannt loszufahren

Wie bei jeder Abreise muss auch eine gute Reise gut vorbereitet werden. Bei Elektroautos beginnt alles mit der Routenplanung: Dieser Schritt ermöglicht es, die Zwischenstopps im Voraus zu planen und unbeschwert loszufahren.

An Planungs-Apps mangelt es nicht, weder auf dem Smartphone noch im Auto. Einige Renault-Modelle[1] verfügen über eine direkt integrierte Routenplanung von Google Maps: Diese berechnet die Route, zeigt im Voraus die Anzahl und Dauer der „Lade-Pausen“ an und passt sich dann in Echtzeit an den Verbrauch des Fahrzeugs, die Verkehrslage und Ihre Präferenzen an. Sie können die Route sogar schon am Vortag in aller Ruhe von zu Hause aus vorbereiten und direkt an das Auto senden.

Das ist weder verpflichtend noch kompliziert: Es geht einfach nur darum, ungefähr zu wissen, wo und wann Sie anhalten werden. Der Rest erledigt sich fast von selbst.

[1] Mégane E-Tech electric, Scénic E-Tech electric, Renault 5 E-Tech electric, Renault 4 E-Tech electric.

Vor der Abreise: die Checkliste

  • Ermitteln Sie ein für alle Mal die Ladeleistung Ihres Autos ( die Leistung, die es verträgt, in kW) und die Art seiner Anschlüsse. Zwei nützliche Informationen, die Sie kennen sollten – und schon ist alles geregelt.
  • Sorgen Sie für ein Zahlungsmittel: Bankkarte und/oder einen netzwerkübergreifenden Ladepass. Ein Pass wie der „Plug Inn Charge Pass“ der Renault Group ermöglicht den Zugang zu den großen europäischen Netzwerken und macht sich schnell bezahlt, wenn Sie oft unterwegs sind.
  • Denken Sie an das Aufladen am Zielort. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten an Ihrem Urlaubsort: Die Renault-App zeigt Ihnen die Ladestationen in der Nähe Ihrer Sommeradresse an.
  • Wenn es nur eine Regel zu beachten gäbe: LadenSie bei jeder Pause auf, ohne zu warten, bis der Akku fast leer ist.

Wie viel kostet das und wie bezahlt man?

Das ist oft die eigentliche Frage, die hinter der Reichweite steckt: Wie viel werde ich bezahlen? Die gute Nachricht: Das lässt sich leicht abschätzen, und ab 2026 zeigt jede Ladestation den Preis pro Kilowattstunde (kWh) deutlich an … noch bevor Sie das Auto anschließen.

Die Kosten hängen davon ab, wo Sie aufladen, welche Zahlungsmethode Sie nutzen und welchen Tarif Sie haben. Zu Hause über Nacht müssen Sie mit etwa 2,50 bis 3 € pro 100 km rechnen. An einer herkömmlichen öffentlichen Ladestation sind es eher 5 bis 9 €. Und an einer ultraschnellen Ladestation an der Autobahn liegen die Kosten je nach Betreiber bei 8 bis 14 € pro 100 km.

Was die Bezahlung angeht, haben Sie die Wahl. Kontaktlose Bankkarten werden nun an den neuen Ladestationen akzeptiert. Um sorgenfrei zu fahren und weniger zu bezahlen, ist ein netzwerkübergreifender Pass nach wie vor die bequemste Lösung: eine einzige Karte, eine einzige Rechnung, ausgehandelte Tarife. Der „Plug Inn Charge Pass“ der Renault Group beispielsweise ermöglicht den Zugang zu den größten europäischen Netzwerken mit Vorzugstarifen an den Plug Inn Fast Charge-Schnellladestationen – das senkt die Kosten auf langen Fahrten deutlich. An einigen Ladestationen geht die „Plug & Charge“-Technologie sogar noch einen Schritt weiter: Sie schließen das Kabel an ein kompatibles Fahrzeug an, und sowohl der Ladevorgang als auch die Bezahlung starten automatisch. Ein Handgriff – und los geht’s!

Die „Aufladepause“ – der neue Rhythmus des Reisens

Auf einer langen Fahrt empfiehlt sich alle zwei Stunden eine Pause. Bei Elektroautos kommt das gerade recht: Es ist der ideale Zeitpunkt zum Aufladen. Und an Möglichkeiten mangelt es nicht.

Mit mehr als einer Million öffentlicher Ladestationen in Europa – ein Netz, das von Jahr zu Jahr dichter wird, angeführt von den Niederlanden, Deutschland und Frankreich – kann man fast überall aufladen: an Autobahnraststätten, auf Hotelparkplätzen oder bei Einkaufszentren, aber auch bei spezialisierten Anbietern.

Um schnell wieder loszufahren, nutzen Sie die ultraschnelle Ladestation: Sie stellt in durchschnittlich 15 bis 40 Minuten 80 % der Reichweite wieder her – gerade genug Zeit für eine richtige Pause. Das Plug-Inn-Schnellladenetz der Renault Group, das allen Marken offensteht, bietet an bestimmten Standorten einen gesicherten Loungebereich , der rund um die Uhr zugänglich ist und über WLAN, Sanitäranlagen, Getränke, eine Arbeitsecke sowie einen Entspannungsbereich verfügt.

Und während das Auto aufgeladen wird, müssen Sie nicht in der Nähe bleiben. Im Plug-Inn-Schnellladenetz können Sie den Ladevorgang mithilfe eines QR-Codes an der Ladestation oder über die Renault-App in Echtzeit von Ihrem Smartphone aus verfolgen. Genießen Sie die Lounge oder die Umgebung und kommen Sie zurück, sobald das Auto bereit ist.

Eine andere Sichtweise auf das Reisen

Sobald man angekommen ist, ist alles ganz einfach: Man lädt das Fahrzeug über Nacht am Aufenthaltsort (mit Standardladung) oder tagsüber am öffentlichen Ladestellennetz auf.

Mit einem Elektroauto zu reisen bedeutet, die Fahrt ganz anders zu erleben. Da es leiser ist, wird die Fahrt komfortabler und entspannter. Das Aufladen ersetzt das Tanken – ganz ohne Benzingeruch und fettige Hände. Und die Pausen sind kein erzwungener Zwischenstopp mehr, sondern ein Vergnügen: eine Gelegenheit, eine Region zu entdecken, sich die Beine zu vertreten und durchzuatmen, bevor es weitergeht.

*Alphabet France x YouGov-Barometer: Jährliche quantitative Online-Umfrage, die vom 20. bis 21. Mai 2026 unter einer Stichprobe von 1.002 Personen durchgeführt wurde, die repräsentativ für die französische Bevölkerung ab 18 Jahren ist.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Lange Fahrten mit Elektroautos sind mittlerweile die Norm und keine Besonderheit mehr. Die aktuellen Modelle legen große Entfernungen zurück: bis zu 625 km beim Scénic E-Tech electric, 500 km beim neuen Mégane E-Tech electric und 409 km beim Renault 4 E-Tech electric (WLTP-Norm).
  • Das Netz hat eine neue Dimension erreicht. Über eine Million Ladestationen in Europa, darunter Schnell- und Ultraschnellladestationen entlang der Hauptverkehrsachsen und Autobahnen.
  • Das ist ein ganz anderer Rhythmus, der durchaus willkommen ist. Man lädt während der Pausen nach und nach auf, ohne ständig auf die Ladeanzeige zu achten, und die Pausen werden zu einem echten Moment zum Durchatmen.
  • Drei Grundregeln: die Routeplanen , bei jeder Pause aufladen, ein Zahlungsmittel bereithalten. Lösungen wie der „Plug Inn Charge Pass“ der Renault Group vereinfachen den Zugang und die Bezahlung an über einer Million Ladestationen in Europa.

Weiterführende Informationen: Ein kleines Lexikon zum Thema Aufladen

Man muss nicht alles beherrschen, um loszufahren, aber hier sind ein paar häufig vorkommende Begriffe

  • Reichweite: Die Strecke, die Sie mit einer voll aufgeladenen Batterie zurücklegen können. Sie hängt von der Geschwindigkeit, den Wetterbedingungen und der Beladung ab.
  • Batteriekapazität: Die Energiemenge, die die Batterie speichert, in Kilowattstunden (kWh). Je höher sie ist, desto größer ist die Reichweite.
  • Standard-, Schnell- und Ultraschnellladung: von der normalen Steckdose (ideal über Nacht) bis hin zu Ladestationen an Hauptverkehrsachsen, die in wenigen Dutzend Minuten 80 % der Reichweite wiederherstellen.
  • Typ 2 und Combo CCS: Die beiden Steckdosen, denen Sie auf Reisen begegnen werden. Typ 2 für das normale Laden, Combo CCS für das Schnellladen.

Häufig gestellte Fragen

Planen Sie Ihre Route so, dass Sie „Ladepausen“ einkalkulieren können, informieren Sie sich über die Ladekapazität und die Anschlüsse Ihres Autos, halten Sie Ihre Ladekabel griffbereit und sorgen Sie für ein Zahlungsmittel. Unterwegs laden Sie Ihr Auto einfach bei jeder Pause auf.