Mobilität spielt eine entscheidende Rolle bei der Arbeitssuche, dem Erhalt des Arbeitsplatzes oder der Weiterbildung. Für die 7 Millionen Menschen, die heute in Frankreich Schwierigkeiten haben, sich fortzubewegen*, ist sie eine Quelle der Ungleichheit*. Um die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, hat Dacia im Rahmen des Programms „CareMakers“ ein solidarisches Mobilitätsangebot ins Leben gerufen, das seit 2019 das Leben Tausender Begünstigter verändert hat. Zu ihnen gehören Bodonirina, Corentin und Joëlle – drei unterschiedliche Schicksale, denen eine neue Chance auf dem Arbeitsmarkt eröffnet wurde.
VON FLORENTINA DECA
Die kleinen Landstraßen schlängeln sich durch die grünen Felder. Hier und da unterbrechen einzelne Häuser die Weite der Landschaft. In diesen ländlichen Dörfern, wie man sie überall in Frankreich findet, sind viele Menschen aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu Verkehrsmitteln – und damit implizit auch zur Arbeit – von prekären Lebensumständen betroffen. Tatsächlich geben 54 % der Menschen, die in einem Haushalt mit weniger als 1.000 Euro im Monat leben, an, dass sie eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle ablehnen müssen, weil ihnen die Transportmöglichkeiten fehlen**. Bodonirina, Corentin und Joëlle leben in drei verschiedenen Regionen Frankreichs, und doch haben ihre Lebensgeschichten eines gemeinsam: Da sie arbeitslos sind und keinen Anspruch auf einen Bankkredit haben, ist es ihnen mangels Mobilität unmöglich, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Um ihre Eingliederung und die von Menschen in ähnlicher Lage zu erleichtern, hat sich Dacia verpflichtet, im Rahmen des CareMakers-Programms der Renault Group ein solidarisches Mobilitätsangebot bereitzustellen. So konnten seit 2019 2.000 Begünstigte Zugang zu neuen Dacia-Fahrzeugen erhalten, insbesondere über Mikrokredite.
Ich habe meinen Job verloren, und gleichzeitig ist mein altes Auto kaputt gegangen. Da ich arbeitslos war, hatte ich keine Möglichkeit, mir ein neues Auto zu kaufen. Dank einer Freundin habe ich von dem Solidaritätsangebot von Dacia erfahren und konnte trotz meines geringen Einkommens ein neues Fahrzeug erhalten.
Inklusive Mobilität als Schlüssel zur Beschäftigung
Um ihrem Mann bei einer beruflichen Versetzung zu folgen, ist Bodonirina nach Crosville-la-Vieille gezogen, einem kleinen Dorf in der Normandie, das von den wunderschönen Landschaften der Region umgeben ist. Da sie arbeitslos ist, nur über geringe finanzielle Mittel verfügt und die öffentlichen Verkehrsmittel unzureichend sind, kann sie sich nicht vorstellen, sich schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Doch da hatte sie nicht mit dem Solidaritätsangebot von Dacia gerechnet . Dank eines Neuwagens, den sie schnell erhalten hat, konnte Bodonirina sehr bald als vielseitige Rezeptionistin in einem Hotel eingestellt werden, das nur wenige Kilometer von ihrem Zuhause entfernt liegt.
„Ich kann trotz meiner unregelmäßigen Arbeitszeiten ganz beruhigt zur Arbeit fahren, was mit öffentlichen Verkehrsmitteln unmöglich war. Über den Weg von zu Hause zur Arbeit hinaus hat mir dieses Auto den Alltag erheblich erleichtert: Ich kann einkaufen gehen, meine Familie besuchen und mit meinen beiden Hunden spazieren gehen. Ich bin aus der Dunkelheit ins Licht getreten“, erklärt Bodonirina.
Auf jeden Einzelnen zugeschnittene Mobilitätslösungen
Genau wie Bodonirina ist auch der 23-jährige Corentin auf ein Fahrzeug angewiesen, um Arbeit zu finden. Er wohnt in Estrées-Saint-Denis im Departement Oise, etwa fünfzehn Kilometer von Compiègne entfernt. Nach seinem Abitur im Jahr 2019 konnte er kein Studium aufnehmen und suchte sofort nach einer Arbeitsstelle. Die vielen Stunden, die er in öffentlichen Verkehrsmitteln verbrachte, und die Frustration, sich mangels einer geeigneten Mobilitätslösung nicht auf bestimmte Stellenangebote bewerben zu können , machten dem jungen Mann das Leben schwer.
Was mir fehlte, um einen Job zu finden, war wirklich ein Auto. Ohne Auto war es mir nicht möglich, mich auf Stellenangebote zu bewerben, die oft in Compiègne oder außerhalb meiner Stadt liegen.
Für ihn kam der Kauf eines Fahrzeugs jedoch nicht in Frage. Sein bescheidenes Einkommen ermöglichte es ihm weder, einen klassischen Bankkredit aufzunehmen, noch sich einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Als er sich bei den Arbeitsvermittlungsstellen anmeldete, entdeckte er das Solidaritätsangebot von Dacia, das ihm den Zugang zu einem Mikrokredit und damit zu einem Mietwagen mit Kaufoption zu einem günstigen Preis ermöglichte. Seit die Ankunft seines neuen Sandero hat er wieder Selbstvertrauen gewonnen:
„Als ich erfuhr, dass mein Antrag genehmigt worden war, war ich sehr erleichtert. Ich bin mit meinem kleinen Bruder zum Autohaus gefahren, um mein Auto abzuholen. Da wurde mir erst richtig bewusst, dass ich nun mein eigenes Auto haben würde und dass mir das bei der Jobsuche viele Türen öffnen würde“, erzählt Corentin.
Wenn das Auto für die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit unverzichtbar ist
Joëlle, 45 Jahre alt, wohnt in Rosporden im Departement Finistère. Nach der Schließung des Unternehmens, in dem sie arbeitete, war sie arbeitslos. Dank eines Praktikums beim Vereinsnetzwerk ADMR (Aide à Domicile en Milieu Rural) entdeckte sie den Beruf der Haushaltshilfe, der sie sofort begeisterte. Um jedoch den Bedürfnissen der zu betreuenden Menschen gerecht zu werden, ist ein Fahrzeug unverzichtbar, da sie zu jeder Zeit in alle Ecken der Region fahren können müssen. Als Begünstigte des Solidaritätsangebots von Dacia besitzt Joëlle nun einen Dacia Spring – ein Auto, das es ihr ermöglicht, ihre Arbeit auszuüben und gleichzeitig Kraftstoff zu sparen.
Mit diesem Auto kann ich meine Arbeit ausüben. Dank des Solidaritätsangebots von Dacia kann ich die Menschen, die ich betreue, zum Einkaufen oder zu ihren Arztterminen fahren. Manchmal wohnen sie etwa zehn oder zwanzig Kilometer von ihrem Zielort entfernt. Auch für sie ist es unverzichtbar, mit dem Auto gefahren zu werden.
Maßgeschneiderte Betreuung
Das Solidaritätsangebot von Dacia ist Teil des Solidaritätsmobilitätsprogramms „CareMakers“ der Renault Group, das engagierte Partner zusammenbringt: Solidaritätswerkstätten, Finanzierungsinstitute (darunter Mobilize Financial Services), öffentliche und private Organisationen, Vereine, die sich für Inklusion einsetzen, sowie ehrenamtliche Helfer. Dank dieses umfassenden Ökosystems ermöglicht das Angebot den Kauf oder das Langzeitleasing mit Kaufoption (LOA) eines neuen Dacia-Fahrzeugs.
Um diese Unterstützung in Anspruch nehmen zu können, können Betroffene einen Mikrokredit beantragen. Dieser richtet sich an Personen, für die der Zugang zu klassischen Bankkrediten aufgrund ihrer persönlichen Situation schwierig oder gar unmöglich ist (Bankausschluss, Überschuldung, Arbeitssuchende, Zeitarbeitskräfte, Bezieher von RSA, befristete Arbeitsverträge, Sozialhilfebezieher usw.). Die Finanzierung wird gewährt, um die soziale und berufliche Eingliederung durch den Zugang zu einer Beschäftigung oder den Erhalt des Arbeitsplatzes zu ermöglichen. Der Betrag liegt zwischen 300 und 8.000 Euro und ist in kleinen monatlichen Raten über einen Zeitraum von 6 bis 48 Monaten zurückzuzahlen.
Bodonirina, Corentin und Joëlle erhielten dank ihrer Berater bei verschiedenen Einrichtungen wie Pôle Emploi, ADMR oder dem Département eine maßgeschneiderte Betreuung. So konnten sie die erforderlichen Unterlagen zusammenstellen, um einen Mikrokredit für ein Auto zu beantragen und das solidarische Dacia-Angebot „Miete mit Kaufoption“ (LOA) in Anspruch zu nehmen. Dieses Angebot ist mit verschiedenen staatlichen Förderungen (Abwrackprämie, Bonus, weitere Kfz-Zuschüsse…) kombinierbar und ermöglicht den Erwerb eines Neuwagens zu einem Preis, der für jedes Budget geeignet ist. Es besteht auch die Möglichkeit, direkt zu einem Vorzugspreis zu kaufen, was mit dem Mikrokredit kombiniert werden kann. Die Marke setzt sich konkret für eine solidarische und inklusive Mobilität ein und ermöglicht es damit Menschen, die keinen Anspruch auf einen klassischen Autokredit haben, ein Neufahrzeug zu erwerben.
Dank dieses auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenen Programms, das den gesamten Prozess begleitet, hat die Hälfte der arbeitssuchenden Begünstigten im Rahmen des Angebots eine Stelle gefunden, während der Anteil der Begünstigten mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag nach Inanspruchnahme des Angebots von 26 % auf 43 % gestiegen ist**. Dacia setzt damit einen weiteren Meilenstein in seinem Bestreben, Mobilität einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen und gegen prekäre Lebensverhältnisse vorzugehen.
Hier erfahren Sie alles über das Solidaritätsangebot von Dacia!