Design Talks: Innenraum – Design im Dienste der Nutzung

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Als Automobilunternehmen der nächsten Generation definiert die Renault Group das Design ihrer Fahrzeuge grundlegend neu und überdenkt dabei deren Konzeption. In einer exklusiven Reihe mit dem Titel „Design Talks“ empfängt Gilles Vidal, Designchef der Marke Renault, Gäste, um über Inspirationen, Emotionen, die heutigen Definitionsmerkmale von Design und deren Umsetzung in den Fahrzeugen von Renault zu sprechen.  In diesem zweiten Teil, der dem Innenraum und den Innenräumen gewidmet ist, empfängt Gilles den Designer und Architekten Tristan Auer. Sie tauschen sich darüber aus, welche Bedeutung sie der Nutzung und dem Erlebnis beimessen, das der Nutzer durch ihre Kreationen erleben wird, sei es in einem Fahrzeug oder in einem Hotel.

Machen Sie es sich bequem und schauen Sie sich diese Folge über den Innenraum an, der als echter Lebensraum konzipiert ist, mit dem brandneuen Renault Scénic E-Tech electric als Hauptdarsteller.

Von der Renault Group

Da sich der Lebensstil der Nutzer im digitalen Zeitalter grundlegend verändert, ist es die Aufgabe eines Automobilherstellers, sie mit Lösungen zu unterstützen, die die Mobilität und die Nutzung seiner Fahrzeuge erleichtern, ohne ihre Gewohnheiten zu beeinträchtigen. Die Designer stehen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen an vorderster Front. Sie müssen nicht nur einen ansprechenden Innenraum entwerfen, sondern auch die Bedürfnisse der Nutzer verstehen, um ein angenehmes und intuitives Erlebnis zu schaffen, das ihren Nutzungsgewohnheiten entspricht.

Design ist schon lange nicht mehr nur eine Frage von Stil und Ästhetik. Was zählt, ist die Nutzung, also die Erfahrung, die der Nutzer mit unseren Produkten und Dienstleistungen macht. Eine Erfahrung, die vollkommen intuitiv und natürlich ist.

Gilles Vidal

Leiter Design, Marke Renault

Feel at Home: sich wie zu Hause fühlen

Gilles und Tristan gehen davon aus, dass wir mehrmals täglich von einem bestimmten Lebensraum in unsere Fahrzeuge wechseln. Dieser Übergang muss einfach sein und mit möglichst wenig Aufwand und Unannehmlichkeiten vonstattengehen, damit das Mobilitätserlebnis angenehm wird. Bei Renault wird dieses Erlebnis durch das Konzept „Feel at Home “ – „wie zu Hause“ – geprägt, bei dem sich der Nutzer in seinem Fahrzeug genauso wohlfühlen soll wie in seinem eigenen Zuhause.

Im neuen Renault Scénic E-Tech electric zeigt sich dies in konkreten Details wie dem verdunkelbaren Panoramadach „Solarbay“. Es lässt Licht in den Innenraum oder schützt vor der Sonne, ohne die Helligkeit im Fahrzeuginneren zu beeinträchtigen, und sorgt dabei sowohl im Sommer als auch im Winter für angenehme Temperaturen an Bord. Das Öffnen und Schließen des Solarbay wurde so konzipiert, dass es genauso angenehm ist wie das Schließen der automatischen Rollläden oder Vorhänge, um zu Hause die richtige Temperatur zu erreichen.

Dieses Gefühl, sich „wie zu Hause“ zu fühlen, kommt auch in der hinteren Armlehne „ingenius“ zum Ausdruck, die für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten der Passagiere konzipiert wurde. In einer Zeit, in der Kinder Smartphones und Tablets nutzen, um sich die Zeit zu vertreiben, werden lange Fahrten mit dieser cleveren Armlehne mit integrierten Anschlüssen angenehmer. So können Filme individuell auf zwei Smartphones oder gemeinsam auf einem Tablet angesehen werden, ganz so, als säße man in seinem Wohnzimmer. Diese herausragenden Elemente sorgen dafür, dass der Innenraum eines Renault-Fahrzeugs zu einem persönlichen Rückzugsort wird und ein echtes Wohlgefühl vermittelt.

Geniale multifunktionale Armlehne hinten

„Sich wie zu Hause zu fühlen – das ist es, wonach ich ebenfalls strebe, und woran ich in meinem Beruf seit 20 bis 25 Jahren arbeite. Wenn man nach stundenlangem Zeichnen und Testen diesen Eindruck wiedergeben und vermitteln kann, hat man alles erreicht.“

Tristan Auer

Designer und Innenarchitekt

Humanized Tech: Technologie im Dienste des Nutzers

Technologie ist in Fahrzeugen heute allgegenwärtig. Fahrerassistenzsysteme (ADAS) sind unverzichtbar geworden, um den Verkehrsteilnehmern ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Multimediasysteme wie OpenR Link bei Renault (basierend auf Android Automotive und ausgestattet mit dem Google-Ökosystem) werden geschätzt, weil sie die Fahrten vereinfachen und reibungsloser gestalten. Gilles Vidal ist jedoch der Ansicht, dass es ebenso wichtig ist , ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Technologie und Fahrerlebnis zu schaffen, um die Aufmerksamkeit und Gelassenheit des Fahrers nicht zu beeinträchtigen. Diese Idee kommt in den Fahrzeugen von Renault unter dem Begriff „Humanized Tech“ zum Ausdruck : Die Technologie dient nicht nur als Spielerei , um mit auffälligen Innovationen zu punkten , sondern wird sinnvoll eingesetzt, um ein einzigartiges Fahrerlebnis zu schaffen, das den Komfort und die Sicherheit von Fahrer und Passagieren konkret verbessert. Hierin spiegelt sich übrigens die DNA der „Lebensautos“ von Renault wider, die stets darauf bedacht war, das Beste der Technik für alle zugänglich zu machen.

Die Herausforderung dieser humanisierten Technologie besteht auch darin, das richtige Gleichgewicht zwischen Digitalem und Physischem zu finden, wo sich Pixel und natürliche Materialien begegnen. Diese Haltung gegenüber der Technologie wird zu einem Leitmotiv in der vom Design geschaffenen Benutzererfahrung. Beispielsweise die Möglichkeit, die Temperatur über einen physischen Knopf statt über einen Bildschirm zu regeln, oder den Kontakt mit natürlichen und umweltfreundlichen Materialien wie Hanf und Leinen statt mit künstlichen Werkstoffen. Diese perfekte Abstimmung zwischen Technologie und physischen Objekten bildet die Aufgabe des heutigen Automobildesigns.

Der Innenraum des Scenic mit OpenR Link

Das Entstehen: Ausdruck des Charakters 

Gilles Vidal betont zudem, dass es unabhängig von der gewählten Ausrichtung beim Innenraumdesign entscheidend ist, sich von der Masse abzuheben. „Attraktivität oder Schönheit mögen subjektiv sein, aber Mut und die Fähigkeit, sich abzuheben, sind von entscheidender Bedeutung. Dazu muss man Einfallsreichtum beweisen und neue Fahrerlebnisse schaffen. Es geht nicht nur darum, ein Objekt oder ein Fahrzeug optisch ansprechend zu gestalten, sondern sich durch ein markantes und unverwechselbares Design von der Masse abzuheben, während uns die Norm immer auf den Fersen ist“, erklärt er. Tristan Auer ergänzt: „Schönheit um der Schönheit willen gibt es nicht, Charakter ist der wahre Mehrwert und wird sogar zu einer Tugend für den Designer. – Dieser Gedanke ermöglicht es, einen Raum für charismatischen Ausdruck zu schaffen, der beim Nutzer Emotionen weckt.“

Vielleicht liegt darin das Geheimnis des sogenannten „Next Gen“-Designs der Renault-Fahrzeuge, das ganz auf die neuen Alltagsbedürfnisse der Passagiere ausgerichtet ist und ihre Emotionen weckt, wodurch das Mobilitätserlebnis einen Hauch von Außergewöhnlichem erhält.