Ein neuer Elektromotor – ein wahres Konzentrat an Innovationen für das Fastback von Alpine

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Das berauschende Fahrerlebnis des A110 vermitteln – das ist das Ziel des ersten Sport-Fastbacks von Alpine, des Alpine A390. Um dies zu erreichen, haben die Ingenieurteams von Ampere, der auf Elektrofahrzeuge und -motoren spezialisierten Einheit der Renault Group, einen völlig neuen Antriebsstrang entwickelt, der voller Innovationen steckt. Hier die Erläuterungen.

Als zweites Modell der „Dream Garage“ von Alpine wurde der Alpine A390 am 27. Mai 2025 in Dieppe vorgestellt. Bei dieser Weltpremiere wurde ein völlig neuer Antriebsstrang enthüllt, der speziell für den Alpine A390 entwickelt wurde. Ein Konzentrat bisher einzigartiger Innovationen innerhalb der Renault Group, wie uns Nicolas Devanne, Projektleiter im Bereich Engineering, erklärt.

Ein hochleistungsfähiger Antriebsstrang, bestehend aus drei Elektromotoren

Innerhalb der Modellreihe bietet der Alpine A390 die für Alpine typische Agilität und den Fahrspaß, dazu noch Vielseitigkeit, da das Fahrzeug Platz für bis zu fünf Insassen bietet. Dank seines neuen Motors mit einer Leistung von 470 Pferdestärken liefert er eine außergewöhnliche Fahrleistung.

Devanne Nicolas

Der Alpine A390 beschleunigt in weniger als 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und legt die 1000-Meter-Strecke aus dem Stand in 22 Sekunden zurück. Um dies zu erreichen, haben wir uns für eine innovative Architektur entschieden: Der zu 100 % elektrische Antriebsstrang besteht aus drei Motoren!

Nicolas Devanne

Projektleiter Antriebsstrang Alpine A390

Wie üblich ist an der Vorderachse ein erster Elektromotor verbaut, wie er auch beim Alpine A290 zu finden ist. Um die Höchstgeschwindigkeit des A390 zu optimieren, wurde dessen Übersetzungsverhältnis angepasst.

Die große Neuerung befindet sich am hinteren Motorträger, [der speziell aus Aluminium gefertigt wurde]: Dort ist ein Zweimotorenblock mit zwei Motoren mit einer Leistung von jeweils 125 kW untergebracht.

„Dank dieser einzigartigen Konfiguration ist der Alpine A390 das erste Modell der Marke, das über drei Motoren, einen Allradantrieb und eine Leistung von mehr als 400 Pferdestärken verfügt“, erklärt Nicolas.

Ein echter Alpine, ein authentisches Erlebnisauto

„Getreu der DNA der Marke war die Verbindung von Leistung und Agilität während der vier Jahre, die für die Entwicklung dieses Motors erforderlich waren, eine absolute Priorität“, erklärt Nicolas und fügt hinzu : „Jedes technische Merkmal des Alpine A390 wurde so festgelegt, dass er zu einem echten Sportwagen, einem echten Alpine, wird.“ Neben einem neuartigen Design des Batteriemoduls für einen niedrigen Schwerpunkt sorgt die Dreimotor-Architektur für eine ideale Gewichtsverteilung mit 51 % der Masse vorne und 49 % hinten.

Zur Steuerung des Frontantriebs und der Heckmotoren (von denen jeder einem Rad zugeordnet ist) haben die Ingenieure ein völlig neuartiges Funktionsprinzip entwickelt. Der dadurch erzielte Allradantrieb – eine absolute Premiere für die Marke Alpine – ermöglicht es, die Übertragung des sehr hohen Drehmoments (die Beschleunigungsstärke, gemessen in Newtonmeter, deren Symbol Nm ist) zu optimieren. Mit einer Leistung von bis zu 470 Pferdestärken und einem Drehmoment von 808 Nm ist der Antrieb des A390 der leistungsstärkste, den Alpine je produziert hat.

„Auch wenn der Alpine A390 über Allradantrieb verfügt, ist sein Fahrverhalten am Steuer bewusst an einen Hinterradantrieb angelehnt“, fügt Nicolas hinzu, um Kunden und Fans der Marke Alpine zu beruhigen.

Das Kurvenverhalten des Alpine A390 ist dank einer weiteren großen, patentierten Innovation, die bei diesem Modell erstmals zum Einsatz kommt, beeindruckend: dem „Alpine Active Torque Vectoring“. Dieses äußerst innovative System spielt eine entscheidende Rolle für die Fahrdynamik des A390, indem es die Drehmomentverteilung auf die Hinterräder durch die unabhängige Steuerung jedes der beiden Heckmotoren kontinuierlich anpasst. Je nach Lenkwinkel und Geschwindigkeit korrigiert das Alpine Torque Vectoring äußerst reaktionsschnell (im Millisekundenbereich) den Schlupfunterschied zwischen dem rechten und dem linken Rad (oder umgekehrt) und passt das Drehmoment an jedem Hinterrad an. Diese Innovation optimiert die Bodenhaftung der Räder, sorgt für mehr Fahrsicherheit und macht das Fahrerlebnis zu einem absolut berauschenden Erlebnis.

Ein in Frankreich montierter Motor und Antriebsstrang

Die drei Motoren des Alpine A390 werden am Standort der Manufaktur in Cléon hergestellt. In einer über 3000 m² großen Werkhalle wurde am 23. September die Fertigungslinie für den neuen Doppelmotor (mit der internen Bezeichnung 7DL) eingeweiht, der am hinteren Motorträger des Fahrzeugs montiert wird.

Das Werk in Cléon produziert seit 2015 die Antriebsstränge der Renault Group; seitdem wird dort der Elektromotor für den Renault ZOE, den Twingo ZE, den Kangoo ZE und den Master ZE hergestellt. Der Standort ist nun fester Bestandteil des Produktionsökosystems von Ampere, das die Werke des ElectriCity-Clusters in Nordfrankreich – die Werke in Douai, Maubeuge und Ruitz – vereint. Die Motoren für den Mégane E-Tech electric, den Scénic E-Tech electric, den Alpine A290, den Renault 5 E-Tech electric und den Renault 4 E-Tech electric werden alle an diesem Standort produziert.