Fünf Jahre Open Innovation mit der Software République
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Artikelzusammenfassung

Vor fünf Jahren ließ sich die Idee in wenigen Zeilen zusammenfassen: Fachkompetenzen, die bisher nicht zusammenarbeiteten, zusammenbringen, umInnovationenim Bereich der Mobilitätvoranzutreiben. Seitdem haben sich die Projekte vervielfacht, Demonstrationsprojekte nahmen Gestalt an, und schließlich wurden die ersten Anwendungen eingeführt. Heutezeigt sichdie„Software République“in konkreten Anwendungsfällen: Dienste und Systeme, die getestet, eingeführt und manchmal sogar bereits vermarktet werden können.
Wissenswertes
- Ein europäisches Ökosystem, das Industrieunternehmen, Start-ups und öffentliche Akteure im Bereich Mobilität zusammenbringt und von Atos, Dassault Systèmes, JCDecaux, der Renault Group, STMicroelectronics und Thales getragen wird
- In fünf Jahren: mehr als 30 entwickelte Projekte, 35 begleitete Start-ups und mehrere bereits umgesetzte Lösungen
- Ein Ansatz, der auf der Zusammenarbeit zwischen sehr unterschiedlichen Fachgebieten basiert
- Sichtbare Erfolge vor Ort: H1st vision, U1st vision, vision 4rescue, Powerbox®
- Ein neuer Meilenstein im Jahr 2026 mit „cleveR insights“, das sich den Herausforderungen der Regionen widmet
Mobilität als Herzstück eines intelligenten Ökosystems
Ab 2021 orientiert sich die „Software République“ an einem einfachen Grundsatz: Industrieunternehmen, Start-ups, Forschungszentren und öffentliche Akteure sollen zusammenarbeiten, um auf erkannte, oft sehr konkrete Bedürfnisse einzugehen. Das Ziel? Eine nachhaltige, aber auch eine intelligente Mobilität.
Das Besondere an dieser Initiative ist die Bündelung von Kompetenzen. Automobiltechnik, Cybersicherheit, Daten, Simulation, Elektronik, Stadtmobiliar: Jedes Fachgebiet zählt, und aus der Verknüpfung dieser Fachgebiete entstehen neue Projekte.
Im Laufe der Zeit hat sich das Ökosystem verdichtet. Die Zahl der Partner ist gestiegen, die Anwendungsfälle haben sich erweitert, und die Kooperationen haben sich auf weitere Regionen ausgeweitet. Das ursprüngliche Feld hat sich zu einem umfassenderen, flexibleren Ganzen entwickelt, das sich an Projekte und Kontexte anpassen kann.
Das Ergebnis: ein wachsendes Portfolio und die Fähigkeit, Ideen schnell in konkrete Lösungen umzusetzen.
Von Technologieprojekten zu operativen Lösungen
Die ersten Ergebnisse geben den Ton an.
Im Jahr 2022 widmet sich die Software République mit Powerbox® schon sehr früh einem zentralen Thema: der Energie. Diese bidirektionale Ladestation ebnet den Weg für eine dynamischere Verbindung zwischen Fahrzeug und Netz, was direkte Auswirkungen auf den Alltag hat.
Ein Jahr später präsentiert H1st Vision eine sehr anschauliche Vision eines Fahrzeugs, das mit seiner Umgebung vernetzt ist. An Bord befinden sich Innovationen in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Benutzererlebnis und Energiemanagement, von denen einige später in konkrete Anwendungen umgesetzt wurden.
Im Jahr 2024 entwickelt sich das Konzept mit „U1st Vision“ weiter. Das Fahrzeug wird zu einer Dienstleistungsplattform. Ein autonomes Modul kann medizinische Versorgung, Verwaltungsdienstleistungen oder lokale Einsätze dort leisten, wo die Infrastruktur fehlt. Viele dieser Anwendungsfälle befinden sich bereits in der Einführungsphase.
Mit „vision 4rescue“ ändert sich der Rahmen erneut. Das Projekt konzentriert sich auf Notfallsituationen und kombiniert Fahrzeuge, Drohnen, Sensoren und Plattformen, um die Koordination der Rettungskräfte und die Erfassung der Lage vor Ort in Echtzeit zu verbessern.
In jedem Fall gilt dieselbe Logik: schnell vorankommen, unter realen Bedingungen testen und gemeinsam mit den Nutzern Anpassungen vornehmen. Die Technologie entwickelt sich im direkten Kontakt mit der Praxis, ganz nah an den Bedürfnissen.
Offene Innovation beweist ihre Wirksamkeit
Den von Software République entwickelten Projekten ist gemeinsam, dass sie von konkreten Situationen ausgehen. Sie stützen sich auf Bedürfnisse, die gemeinsam mit den Akteuren vor Ort ermittelt wurden: Kommunalverwaltungen, Rettungsdienste, Fachkräfte im Gesundheitswesen oder Mobilitätsanbieter.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Einige Beispiele? Den Zugang zur Gesundheitsversorgung in unterversorgten Gebieten verbessern, die Koordination von Notfallmaßnahmen stärken, das Energiemanagement erleichtern oder auch die Lebensqualität in städtischen Gebieten verbessern.
Das Prinzip bleibt jedes Mal dasselbe: einen konkreten Bedarf durch eine direkt einsetzbare Lösung zu decken und dabei das erforderliche Fachwissen zu mobilisieren. Diese ständige Verbindung zur Praxis ermöglicht es, Projekte unter realen Bedingungen weiterzuentwickeln und ihre Umsetzung dort zu beschleunigen, wo sie einen unmittelbaren Mehrwert bieten.
cleveR insights – Daten im Dienste der Praxis
cleveR insightswurde am 12. Juni 2026 vorgestellt und knüpft an den Ansatz von Software République an, wobei den Regionen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Ziel ist es, die vorhandenen Daten, die oft zahlreich, aber verstreut sind, besser zu nutzen. Sensoren, Fahrzeuge, Beobachtungen vor Ort,Umweltdaten: Die Herausforderung besteht darin, diese Daten zusammenzuführen, zu strukturieren und verständlich zu machen.
Nach der Aggregation fließen diese Daten in Entscheidungshilfetools ein: Kartierungen, Indikatoren, Simulationen. Sie ermöglichen den Übergang von einer punktuellen Beobachtung zu einer kontinuierlicheren Sichtweise, die von den Akteuren einer Region gemeinsam genutzt wird.
Bei diesem Ansatz spielen Fahrzeuge eine Schlüsselrolle. Sie werden zu mobilen Beobachtungspunkten, die Informationen in Echtzeit übermitteln können, ohne dass neue Infrastrukturen erforderlich sind. Das Projekt zielt somit darauf ab, die Entscheidungsfindung zu erleichtern, Maßnahmen besser zu koordinieren und langfristig die Dienstleistungen für die Bürger zu verbessern.
Künstliche Intelligenz, Daten und territoriale Vernetzung: die neuen Herausforderungen
Innerhalb von fünf Jahren hat die Software République eine neue Dimension erreicht. Die Zahl der Projekte hat zugenommen, die Zusammenarbeit wurde vertieft und konkrete Anwendungen haben sich nach und nach etabliert. Was heute besonders hervorsticht, ist eine bestimmte Arbeitsweise: gemeinsam voranzukommen, Ideen schnell in der Praxis zu überprüfen und das, was funktioniert, in umsetzbare Lösungen umzuwandeln.
Die Herausforderungen ändern sich (Daten, künstliche Intelligenz, Regionen), doch die Logik bleibt dieselbe: Technologien zu entwickeln, die sich in konkrete Anwendungsfälle einfügen lassen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die „Software République“?
Die „Software République“ ist ein europäisches Ökosystem für offene Innovation, das 2021 ins Leben gerufen wurde, um intelligente, sichere und nachhaltige Mobilitätslösungen zu entwickeln, indem Industrieunternehmen, Start-ups und öffentliche Akteure zusammengebracht werden.
Hinter dem Projekt stehen sechs europäische Unternehmen: Atos, Dassault Systèmes, JCDecaux, die Renault Group, STMicroelectronics und Thales.
Zu den bekanntesten Entwicklungen zählen:Powerbox®, H1st vision, U1st vision, vision 4rescue und, seit kurzem,cleveRinsights, das sich mit Fragen der Verwaltung und Analyse von Gebieten befasst.
Dievon SoftwareRépubliqueentwickeltenProjekterichten sich anverschiedene Zielgruppen:Kommunalverwaltungen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und ganz allgemeinandie Bürger, dievon denvor Ort eingesetztenAnwendungen profitieren.
Die Funktionsweise basiert auf der direkten Zusammenarbeit zwischen sich ergänzenden industriellen Fachkompetenzen und Akteuren vor Ort, mit dem Ziel, rasch konkrete Anwendungen zu entwickeln, die unter realen Bedingungen getestet und eingesetzt werden.















